Urdorf

Der neue Kreisel mit Lamellen und Ziergräsern ist eine runde Sache – die Passanten freuts

Sicher, rund und mit künstlerischem Anspruch statt Betonblöcken: Der neue Kreisel Birmensdorfer- und Feldstrasse in Urdorf.

Sicher, rund und mit künstlerischem Anspruch statt Betonblöcken: Der neue Kreisel Birmensdorfer- und Feldstrasse in Urdorf.

Lange standen auf dem neusten Urdorfer Kreisel nur Betonblöcke. Seit diesem Sommer ist er nun richtig gestaltet. Das kommt an.

Wo die Birmensdorfer- und die Feldstrasse aufeinandertreffen, steht der neuste Urdorfer Kreisel. Schon seit über einem Jahr. Lange standen auf dem Kreisel nur Betonblöcke. Die endgültige Gestaltung mit braunen Lamellen, grauem Kies und grünen Ziergräsern wurde erst im Juli dieses Jahres fertiggestellt. Die dafür nötigen Arbeiten hatten im Juli begonnen. «Die beteiligten Bauunternehmer haben von Passanten positive Rückmeldungen zur Gestaltung des Kreisels erhalten», sagt nun Martina Ott, Abteilungsleiterin Werke der Gemeinde Urdorf, auf Anfrage gegenüber der «Limmattaler Zeitung».

Der Kreisel würdigt die Grünflächen

Das Design des neuen Kreisels soll eine Hommage an die grünen Flecken Urdorfs sein. Die Lamellen zum Beispiel sollen an Weidezäune erinnern.

Ursprünglich hätte die Gestaltung des Kreisels im Sommer 2019 fertiggestellt werden sollen, allerdings kam es zu Verzögerungen, da eine Bewilligung der kantonalen Baudirektion ausstand (die «Limmattaler Zeitung» berichtete). Aus diesem Grund wurden provisorisch nur Betonblöcke auf den Kreisel gestellt.

Der Grund für die Verzögerung bei der Bewilligung: Die Gemeinde hatte nachweisen müssen, dass der Kreisel den erhöhten Sicherheitsanforderungen genügt. Konkret ging es darum, dass die Lamellen in der Mitte des Kreisels bei einem Unfall nachgeben müssen, um die Verkehrsteilnehmer nicht zusätzlich zu gefährden. Die Gemeinde hatte ursprünglich nicht mit den hohen Anforderungen des Kantons gerechnet. 

Nachdem die Gemeinde Urdorf im Dezember 2019 den geforderten Nachweis beim Tiefbauamt einreichen konnte, erhielt sie im Januar dieses Jahres schliesslich grünes Licht. Daraufhin begann sie mit der Ausführungsplanung und evaluierte Unternehmen, welche die Gestaltung umsetzen könnten. Im Sommer kamen dann die Lamellen und die Ziergräser. 

An diese hat man sich inzwischen bereits gewöhnt, sie gehören zum Strassenbild. Der Weg hierhin war lange: Im September 2009 war es, als sich das Urdorfer Stimmvolk für eine Sanierung der Birmensdorfer- und der Feldstrasse aussprach. Erst im Oktober 2017 begannen die Arbeiten für das 11.87 Millionen Franken teure Projekt zur Sanierung und Umgestaltung von Birmensdorfer- und Feldstrasse. Ziel war es, die beiden Kantonsstrassen sicherer und siedlungsverträglicher zu machen.

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