Geroldswil

Dank der ZKB-Jubiläumsdividende: Es wird gemütlich aber auch sportlich

Bald auch in Geroldswil: Die Desgin-Freiluftmöbel "Enzo" stehen bereits in vielen Schweizer Ortschaften.

Bald auch in Geroldswil: Die Desgin-Freiluftmöbel "Enzo" stehen bereits in vielen Schweizer Ortschaften.

Mit der ZKB-Jubiläumsdividende werden in Geroldswil Sitzgelegenheiten und Outdoor-Fitnessgeräte angeschafft.

 Die Würfel sind gefallen. Der Ideenwettbewerb für die Verwendung der ZKB-Jubiläumsdividende in Geroldswil ist entschieden. Mit dem Geld, es sind 150000 von insgesamt 170000 Franken, die die Gemeinde von der Bank erhalten hat, sollen Sitzgelegenheiten und Sportgeräte angeschafft werden und so für Unterhaltung und Entspannung im Dorf sorgen.

Am Montag veröffentlichte die Gemeinde die Namen der Gewinnerinnen des Ideenwettbewerbs. «Es freut uns, dass Ideen zusammenkamen die für die Allgemeinheit tauglich sind», sagt Gemeindeschreiber Gregor Jurt. Nach einigen Diskussionen habe sich der Gemeinderat für die Sitzgelegenheit und den Fitnesspark entschieden, zwei weitere Vorschläge seien verworfen worden. Das Ziel sei nun, die zwei ausgewählten Vorschläge am Eröffnungsfest der Überbauung Huebegg im April 2021 einzuweihen.

Fitness-Park soll im Gebiet der Werd aufgebaut werden

Der sportliche Vorschlag stammt von Anna Conrad. Sie brachte die Idee eines Calisthenics Fitnessparks auf den Tisch. Calisthensics ist eine Form des Eigengewichtstrainings im öffentlichen Raum. Conrad schrieb dazu: «Sinn und Zweck dieses Trainings ist es, durch die Entwicklung von mehr Kraft und Beweglichkeit das geistige und körperliche Potenzial zu erhöhen.» Darüber hinaus können die Geräte von jedem und jeder Altersklasse angewendet werden, egal auf welcher Trainingsstufe man sich befinde. Damit erfüllte sie gleich zwei Anliegen: «Der Gemeinderat möchte, dass die Idee für möglichst viele Geroldswiler einen Vorteil bringt», sagt Jurt. Zudem sei auch der gesundheitsfördernde Aspekt ein wichtiges Ziel. Der Fitness-Park soll im kommenden Jahr im Gebiet Werd aufgebaut werden. Dort käme er auch den Sportvereinen am besten zugute, so Jurt.

Sitzgelegenheisten sollen zum Treffpunkt werden

Die zweite Idee stammt von Jozefa Zurawlew Vogel. Sie wünschte sich zwei bis drei Design-Freiluftmöbel der Marke «Enzi». Die farbigen Plastikmöbel stehen bereits an mehreren öffentlichen Orten in der Schweiz. Unter anderem bei Vogels Arbeitsplatz auf dem Campus der ETH Hönggerberg. Dort seien die Sitzgelegenheiten sehr beliebt und bei schönem Wetter immer gut belegt. «Dabei verbessern die ‹Enzis› durch ihre Funktion als Ruhe- und Erholungsplatz die gemütliche Verweilqualität im öffentlichen Raum», schreibt Vogel. Mit dieser Argumentation stiess sie auf offene Ohren. «Der Gemeinderat wünscht sich, dass dank den neuen Sitzgelegenheiten ein Treffpunkt entsteht, den man zum Austausch und zum Pflegen der Gemeinschaft nutzen kann», so Jurt.

Der Gemeindeschreiber ist froh, dass die Ideenfindung nun abgeschlossen ist. «Es hat länger gedauert, bis alles entschieden war, doch es hat sich gelohnt.» Anfang März, als der Wettbewerb ausgeschrieben wurde, stand einzig fest, dass die Gemeinde 10000 Franken der 170000 Franken als Reserve zurückbehält und weitere 10000 Franken der bündnerischen Partnergemeinde Trun, für die Sanierung ihres Kinderspielplatzes spendet. Das Ziel, den Rest der Jubiläumsdividende entsprechend dem Wunsch der ZKB für besondere Projekte zu verwenden, sei mit diesen Ideen nun erreicht worden, so Jurt.

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