Coronavirus
Gefahr durch Aerosole: Warum Schlieren neu mit der Hochschule Luzern zusammenarbeitet

Zusammen mit sechs anderen Städten will Schlieren mitten in der Pandemie für bessere Raumluft sorgen. Dabei spielen CO2-Messgeräte eine Rolle.

Larissa Gassmann
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Die Schülerinnen und Schüler in Schlieren sollen besser vor Coronaviren geschützt werden.

Die Schülerinnen und Schüler in Schlieren sollen besser vor Coronaviren geschützt werden.

Themenbild: Boris Bürgisser

Seit Corona sind sie in aller Munde: Die Rede ist von den Aerosolen, die wir Menschen beim Ausatmen, Sprechen oder Lachen ausstossen. Um ihnen den Kampf anzusagen, haben nun gleich sieben Städte zusammengespannt – darunter auch Schlieren. Ebenfalls mit an Bord sind Aarau, Baden, Lindau, Luzern, Volketswil und Zürich. Dadurch entstand eine entsprechende Erfahrungsgruppe. Ziel dieser Gruppe soll es sein, die Verbreitung vor allem in Schulen und Kindergärten und weiteren öffentlichen Immobilien zu minimieren, wie die Stadt Schlieren am Freitag mitteilte. Im Vordergrund steht dabei das Monitoring der Raumluft und deren Verbesserung. «Der Bereich Liegenschaften der Stadt Schlieren hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Qualität von Raumluft beschäftigt», heisst es in der Mitteilung.

Unterstützung gab es dabei von Seiten der Hochschule Luzern. Diese bewertete mögliche Lösungen und nahm Versuche und Messungen im Labor vor. Gute Beispiele seien dabei ermittelt und dokumentiert worden. Die Stadt Schlieren wolle nun «die gemeinsam mit den Partnern gewonnenen Erfahrungen» anwenden. Dem Vernehmen nach sollen die Schulzimmer in Schlieren bald mit entsprechenden Messgeräten ausgerüstet werden. So wurde bereits in verschiedenen Untersuchungen festgestellt, dass bei einem erhöhten CO2-Gehalt in der Raumluft die Übertragung der Viren durch Aerosole wahrscheinlicher ist. Einen erhöhten CO2-Gehalt würde ein entsprechendes Gerät eben aufzeigen.

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