Dietikon/Urdorf

Charisma, Empathie und Klugheit: der Swiss Men’s Award wurde in Dietikon vergeben

Auftritt der zwölf Kandidaten am Schluss der Gala in der Stadthalle Dietikon

Auftritt der zwölf Kandidaten am Schluss der Gala in der Stadthalle Dietikon

Der Urdorfer Kandidat Dominik Altorfer konnte die Wahl in der Dietiker Stadthalle nicht für sich entscheiden. Er landete im Mittelfeld.

Beim grossen Finale des Swiss Men‘s Award 2020 am Samstagabend in der Dietiker Stadthalle eröffneten die zwölf Kandidaten in Lederhosen und bei typisch bayrischer Musik die zweistündige Show. Bei diesem erst zum zweiten Mal durchgeführten Wettbewerb suchten während eines Jahrs sechs bekannte Coaches aus der Schweizer Promi-Szene den Mister Right, darunter etwa der ehemalige Nati-Goalie Pascal Zuberbühler, Ex-Bachelorette Eli Si­-mic oder Ex-Mister-Schweiz Tobias Rentsch.

Konkret lautete die Devise: Aussehen, Sex-Appeal und ein strahlendes Lächeln allein reichen nicht aus, um den Preis zu gewinnen. Vielmehr ging es auch darum, Charisma, Empathie, Klugheit und Sympathie unter Beweis zu stellen. Gefragt waren ebenso Kreativität, Willensstärke und Kraft. Der krönende Abschluss dieser dreizehnmonatigen Reise mit vielen Veranstaltungen und gemeinsamen helvetischen Abenteuern erfolgte dieses Mal im Limmattal. Und dies sogar mit einem Vertreter aus der Region. Dominik Altorfer aus Urdorf kämpfte neben zwölf anderen um den Sieg, landete am Ende aber im Mittelfeld.

Nach einem ersten Live-Durchgang schieden die ersten drei Kandidaten bereits aus. In der Halle herrschte während des ganzen Abends eine gespannte Atmosphäre. Das Publikum klatschte und machte sich jeweils mit lauten Rufen und Schreien bemerkbar. Nach einer weiteren Herausforderung mussten weitere vier Männer die Bühne verlassen. Für Auflockerung zwischendurch sorgte die afghanische Sängerin Freschta Akbarzada mit zwei eindrücklichen Liedern. Neben ihr unterhielt auch Sänger und Ex-Musicstar Piero Esteriore mit seinen drei Brüdern die Men’s Award-Zuschauer. Die vier lockerten den üppig kommerziellen Anlass auf.

Vor der finalen Entscheidung ging es um die Lebensziele

Bei der dritten Entscheidung hielten die drei Top-Kandidaten jeweils eine zweiminütige Rede. Darin bedankten sie sich beim gesamten Team und berichteten von den Erlebnissen der letzten 13 Monate. Überdies erzählten sie von ihren Lebenszielen und was sie tun würden, wenn sie tatsächlich zum Mr. Right gewählt würden. Nach diesen kurzen Vorträgen vergab die sechsköpfige Jury die finalen Punkte. Dann folgte das allseits gespannte Warten in der Halle: Wer wird Mister Right Switzerland 2020?

Die Überraschung war riesig, als die Jury schliesslich den 36-jährigen Deutschen René Brügger aus Hagendorn zum Mister Right 2020 krönte. Er selber konnte es kaum fassen. Und seine Mitbewerber freuten sich mit ihm. Zwei von ihnen hoben den frisch Gekürten sogar auf ihre Schultern, um seinen Sieg zu feiern. Zu seinem Engagement an diesem Event sagte Dominik Altorfer aus Urdorf: «Für mich war es ein genialer Abend mit wunderschönen Momenten. Ganz klar war ich beim Ausscheiden enttäuscht.» Er könne aber auf ein Jahr mit vielen glücklichen Momenten zurückschauen.

Er hat viele neue Freunde gewonnen

«Der grösste und schönste Sieg ist jedoch der, dass ich in diesem Jahr ein paar sehr gute Freunde gewonnen habe. Jetzt heisst es für mich nach vorne schauen und die nächste Herausforderung annehmen», sagte der 24-jährige gelernte Koch, der heute als Küchenchef arbeitet. Seine Schwester Stefanie Altorfer fasste ihre Gedanken zum Abend so zusammen: «Was für ein toller Abend! Die Atmosphäre in der Stadthalle war unglaublich.» Ihr sei es eine grosse Freude gewesen, ihren Bruder zu unterstützen, sagte sie. «Ich bin mir sicher, dass er viele neue Freundschaften und einiges an Erfahrung aus dem Wettbewerb mitnehmen kann.»

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