Dietikon

Raumtemperaturen von über 28 Grad: Der Stadtrat will die Angestellten nicht länger schwitzen lassen

Im Sommer ist es zu heiss im Dietiker Stadthaus. Der Stadtrat hat nun einige Vorkehrungen getroffen, um die Temperaturen im Sommer im Behaglichkeitsbereich halten zu können. (Symbolbild)

Wer im Dietiker Stadthaus im dritten Obergeschoss von Trakt A arbeitet, der fühlt sich im Sommer nicht wohl: Eine Analyse hat ergeben, dass dort praktisch überall Temperaturen vorherrschen, die deutlich über dem Behaglichkeitsbereich nach den Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA liegen. «Die maximale Raumlufttemperatur von 28 Grad wurde fast in allen Büros überschritten», hält der Stadtrat in einer Mitteilung fest.

Um die Temperaturen auch im Sommer im Behaglichkeitsbereich halten zu können, werden nun in einem genau definierten Bereich Massnahmen getestet. Die Dachflächenfenster im Korridor und an dessen Enden werden versuchsweise beschattet. Zudem werden die Sonnenstoren automatisch gesteuert, und das Gebäude wird über Nacht durch intensives Durchlüften abgekühlt, indem Motoren die Fenster kippen und am Morgen wieder schliessen. Zeigt sich, dass diese teils provisorischen Massnahmen wirken, werden sie gemäss Mitteilung auf die weiteren Räume im dritten Obergeschoss ausgeweitet.

Im Winter stellt sich in den Eckbüros im Erdgeschoss das gegenteilige Problem: Es wird zu kalt. Nun soll unter anderem die als kalt empfundene metallene Innenwandverkleidung durch eine tapezierte Oberfläche ersetzt werden.

Der Stadtrat hat für diese Massnahmen einen Kredit in der Höhe von 75'000 Franken bewilligt. 

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