«Talevo»

Neuer Gestaltungsplan gutgeheissen: So sieht das neue SBB-Bauprojekt in Thalwil aus

Der Gemeinderat von Thalwil hat den Gestaltungsplan für das SBB-Überbauungsprojekt «Talevo» beim Bahnhof nun gutgeheissen. Gegenüber den ursprünglichen Plänen der Bahn fällt das Projekt etwas kleiner aus. Zudem verpflichten sich die SBB, verschiedene Verbesserungen vorzunehmen.

So wurde bei der Überarbeitung der Pläne insbesondere das Bauvolumen verringert. Die obersten Geschosse werden nun nicht voll ausgebaut; sie werden als Attikageschosse errichtet, deren Hauptfassade um mindestens dreieinhalb Meter zurückspringt. Die Gebäudehöhe wurde um einen auf 24 Meter verringert. «Die Bauten wirken nun filigraner und fügen sich noch besser in das Ortsbild ein», halten die SBB in einer Medienmitteilung vom Donnerstag fest.

Die SBB übernehmen neu auch die Kosten, welche durch die Verlängerung der Passerelle Nord anfallen werden. «Diese verbindet die Gotthard- und Bahnhofstrasse auf ideale Weise und trägt zu einem lebendigen Zentrumsquartier auf beiden Seiten der Gleise bei», heisst es weiter. Schliesslich müssen die SBB auch einen «angemessenen Ersatz» für die wegfallenden Park-and-Rail-Parkplätze und im Aussenraum mindestens 600 Quadratmeter Ruheflächen schaffen.

Das Projekt «Talevo» der SBB sieht vor, dass am Bahnhof Thalwil rund 5500 Quadratmeter Wohnflächen sowie 3500 Quadratmeter Dienstleistungs- und Retailflächen geschaffen werden. Zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und Angebotsvielfalt werden die SBB zehn Prozent der Gewerbefläche zu vergünstigten Konditionen an Kleinunternehmen, Institutionen oder gemeinnützige Projekte vermieten. Die SBB bezeichnen ihr Investitionsprojekt «Talevo» als «einmalige Chance, gute Architektur und eine visuell und städteplanerisch attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums mit einer nachhaltigen Zentrumsentwicklung zu verbinden». Das Projekt wird der Thalwiler Gemeindeversammlung voraussichtlich im März 2020 vorgelegt.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1