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Mehr Geld fürs «mannebüro Züri»: Städtischer Betrag soll um 32'000 Franken erhöht werden

Im «mannebüro züri» werden vor allem Männer, die Gewalt gegenüber ihrere Partnerin oder ihrem Partner einsetzen, beraten. (Symbolbild)

Im «mannebüro züri» werden vor allem Männer, die Gewalt gegenüber ihrere Partnerin oder ihrem Partner einsetzen, beraten. (Symbolbild)

Das «mannebüro züri» soll mehr finanzielle Unterstützung erhalten. Der Zürcher Stadtrat beantragt dem Gemeinderat für die Jahre 2020 bis 2023 einen jährlichen Beitrag in Höhe von maximal 81'500 Franken für den Verein.

Das "mannebüro züri" betreibt seit 1997 eine professionelle Beratungs- und Informationsstelle mit dem Schwerpunkt Prävention und Bekämpfung von häuslicher Gewalt, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Beraten werden vor allem Männer, die Gewalt gegenüber ihrer Partnerin oder ihrem Partner einsetzen. Sie werden professionell beraten und lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Ausserdem bietet der Verein Beratungen zu Themen wie Sexsucht oder Trennung beziehungsweise Scheidung. Das "mannebüro züri" leistet einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung häuslicher Gewalt und zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in der Stadt Zürich, wie der Stadtrat schreibt.

Seit der ersten Unterstützung 1999 wurde der städtische Beitrag nie angepasst. Der Bedarf und die Anzahl Beratungen hat jedoch zugenommen. Ausserdem will der Verein sein Angebot im Bereich Stalking und Pornografiesucht erweitern und auch stärker auf die Bedürfnisse von Männern mit Migrationshintergrund ausrichten.

Um dem Ausbau von Leistung und Angebot Rechnung zu tragen, soll der städtische Beitrag von bisher 49'500 Franken um 32'000 Franken erhöht werden.

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