Schlieren

Kommunikation «zu dürftig»: FDP-Politiker ärgert sich über Stadtverwaltung

FDP-Politiker Daniel Frey kritisiert die öffentliche Kommunikation der Stadt. (Themenbild)

Die Stadt weise nicht adäquat auf absehbare Verkehrsbehinderungen hin, kritisiert Daniel Frey (FDP). Er fordert, dass sie inskünftig besser informiert.

Das neue Pfarreizentrum der katholischen Kirchgemeinde Schlieren wird demnächst eingeweiht. Die Bauarbeiten stehen vor dem Abschluss. Diese haben kürzlich auf der Uitikonerstrasse aber noch zu gewissen Verkehrsbehinderungen geführt.

Vom Sechseläuten-Montag an bis zu Ostern war eine Fahrspur gesperrt gewesen, wie FDP-Gemeinderat Daniel Frey in einer kleinen Anfrage an den Stadtrat festhält. Dabei habe es sich um «eine Kapazitätsreduktion um 50 Prozent» gehandelt. Und dies gleich «während zweier vollen Wochen auf einer der Hauptverkehrsstrassen auf dem Stadtgebiet». Der Verkehr sei dabei nur minimal mittels mobiler Ampeln geregelt worden, die Einmündung der Kampstrasse sei gar ganz ausser Acht gelassen worden, schreibt Frey.

Mehr als über die Verkehrsbehinderung ärgert sich Frey dabei über den Wissensstand und die Informationspolitik der Stadtverwaltung. Auf seine schriftliche Anfrage habe ihm die Stadt per Mail mitgeteilt, dass die Verkehrsbehinderungen auf die Umgebungsarbeiten bei der privaten Baustelle Pfarreizentrum zurückzuführen seien. Details seien der Stadt nicht bekannt. Doch bildeten die Umgebungsarbeiten in der Regel so ziemlich die letzte Bauphase vor der Schlusskontrolle und Abnahme: «Wir gehen davon aus, dass die temporäre Einengung rasch wieder dem Normalfall weichen wird», hiess es gemäss Frey in der Mailantwort.

Aktives informieren gefordert

Für den Gemeinderat ist diese Antwort zu dürftig ausgefallen. Er fragt deshalb den Stadtrat an, wie dieser «die öffentliche Kommunikation der Stadtverwaltung bei absehbaren Verkehrsbehinderungen» beurteilt. Zudem will Frey wissen, wieso offenbar ein aktives Informieren – etwa über die Internetseite oder mit Pushmail – kein Thema sei. Und «wie gedenkt der Stadtrat in Zukunft sicherzustellen, dass die Bevölkerung adäquat über absehbare Verkehrsbehinderungen informiert wird?»

Der Stadtrat hat drei Monate Zeit, um die kleine Anfrage zu beantworten.

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