Zürich

Kantonsapotheke wird für 27,5 Millionen an Unispital verkauft

Die Kantonsapotheke Zürich (KAZ) ist künftig nicht mehr Teil der kantonalen Verwaltung, sondern wird eine Aktiengesellschaft im Besitz des Universitätsspitals (USZ). Dieses übernimmt die KAZ für 27,5 Millionen Franken. Der Betrag wird beglichen, indem der Kanton seine Beteiligung am USZ erhöht.

Das Gesetz zur Verselbstständigung der Kantonsapotheke wird derzeit in der zuständige Kommission des Kantonsrat beraten. Nach Abschluss dieser Beratungen soll die neue Aktiengesellschaft (KAZ AG) an das Universitätsspital veräussert werden, wie die Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte. Der Kaufvertrag wurde bereits abgeschlossen.

Der ausgehandelte Verkaufspreis beträgt gemäss Mitteilung 27,5 Millionen Franken. Der Kanton stellt diese dem USZ zur Verfügung, indem er das Dotationskapital erhöht. Damit wird die Beteiligung des Kantons am USZ von 521,6 Millionen auf 540,1 Millionen Franken aufgestockt. Darüber wird der Kantonsrat noch zu befinden haben.

Die KAZ ist für die gesamte pharmazeutische Versorgung des Universitätsspitals und des Kantonsspitals Winterthur zuständig. Sie betreut aber auch zahlreiche weitere Spitäler und Kliniken pharmazeutisch und beliefert sie mit Spezialprodukten.

Ihre Aufgabe ist es nicht nur Medikamente zu beschaffen, zu bewirtschaften und zu lagern. Sie stellt auch Arzneimittel her, die in dieser Form nicht, nicht mehr oder noch nicht auf dem freien Markt erhältlich sind.

Er sei überzeugt, dass die Kantonspotheke mit der Übertragung an das USZ ihre Funktion als Spitalapotheke bestmöglich wahrnehmen könne, schreibt der Regierungsrat. Ihr Leistungen für die anderen kantonalen Spitäler und die Versorgung mit Arzneimitteln in Krisenlagen bleibe dabei weiterhin sichergestellt. (sda)

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