Asylwesen

Immer weniger unbegleitete minderjährige Asylsuchende – jetzt wird die zuständige Aussenstelle aufgehoben

Da wenige MNA zuwandern und viele dieses Jahr volljährig werden, sinkt deren Zahl. (Symbolbild)

Im Kanton Zürich hat die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (MNA) stark abgenommen. Deshalb wird die MNA-Aussenstelle in Zürich-Leimbach aufgehoben und eine kleinere Wohngruppe am Aubruggweg eröffnet, wie die Sicherheitsdirektion am Dienstag mitteilte.

Per 1. Januar 2017 waren in den kantonalen Strukturen 358 MNA untergebracht. Per 1. August 2019 werden es noch rund 120 sein. Dies, weil weniger MNA zuwandern und weil viele, die in den letzten Jahren in die Schweiz kamen, nun volljährig werden.

Wegen des starken Rückgangs kommt es zu Veränderungen im Betreuungsangebot. Im Auftrag des Kantons realisiert die Asyl Organisation Zürich (AOZ) eine kleinere Wohngruppe am Aubruggweg in der Stadt Zürich.

Diese erhöhe in Ergänzung zum grösseren und bewährten MNA-Zentrum Lilienberg (maximal 90 Plätze) in Affoltern die Tragfähigkeit des Angebotes, heisst es in der Mitteilung. Für die MNA-Aussenstelle in Leimbach bestehe somit kein Bedarf mehr. Die betroffenen Jugendlichen werden ab August vom bisherigen Team am neuen Standort betreut.

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