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Heinz Schröder gibt ab: Das sind die neuen Köpfe in der Regionalplanung

Heinz Schröder war von 1991 bis 2009 Limmattaler Regionalplaner. Kaspar Fischer heisst der neue Regionalplaner des Limmattals. Reto Nebel ist als stellvertretender Regionalplaner tätig.

Nach 28 Jahren als Limmattaler Regionalplaner hat Heinz Schröder seinen Job an seine beiden Nachfolger übergeben.

Die Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) hat eine neue operative Spitze. Kaspar Fischer wird neuer Regionalplaner und Reto Nebel wird sein Stellvertreter. Sie übernehmen den Job von Heinz Schröder, der schon seit 1991 das Mandat als Regionalplaner der ZPL innehatte.
Nachdem er per 30. Juni pensioniert wurde, haben nun per gestern Montag, 1. Juli, die beiden Neuen offiziell ihren Job angetreten, teilte die ZPL gestern mit.

Fischer und Nebel arbeiten für die EBP Schweiz AG (der Name entstammt dem ursprünglichen Firmennamen Ernst Basler und Partner) mit Sitz an der Mühlebachstrasse in Zürich.
Bei der EBP bezieht die ZPL neu die Regionalplanungsleistungen, vorerst für eine Dauer von vier Jahren.

Die EBP hatte aus Sicht der ZPL die Zuschlagskriterien der ZPL am besten erfüllt, wie dem Zuschlagsentscheid zu entnehmen ist. Es wurden vier Kriterien gewichtet. Zu 50 Prozent zählten die Qualifikation und der Einsatz des Schlüsselpersonals. Zudem wurden zu je 15 Prozent die zweckmässige Mandatsorganisation und die Auftragsanalyse gewichtet. Und zu 20 Prozent der Preis. Rund 370 000 Franken erhält die EBP Schweiz für den vier Jahre dauernden Auftrag.

Vier hatten sich beworben

Neben jenem der EBP lagen der ZPL drei weitere Angebote vor. Der Auftrag wurde im Dezember 2018 ausgeschrieben, das selektive Verfahren hatte bis April des laufenden Jahres gedauert.

Mit der EBP stehe für das Regionalplanermandat ein sehr motiviertes, erfahrenes und eingespieltes Kernteam zur Verfügung, teilt die ZPL mit. «Neben ihrer langjährigen Erfahrung als Regionalplaner im Pfannenstil bringen sie vertiefte Kenntnisse in der Raumplanung auf Stufe des Kantons sowie auf Stufe der Gemeinden im Kanton Zürich mit. Zudem verfügen sie dank ihrer Erfahrung in der Ausarbeitung und Koordination des Dachprogrammes der Zürcher Agglomerationen einen dezidierten Einblick in die Thematik der Verkehrsplanung und Siedlungsabstimmung des Kantons Zürich», schreibt die ZPL weiter. Der Vorstand sei daher überzeugt, eine sehr gute Wahl getroffen zu haben, und freue sich auf die zukünftige Zusammenarbeit, heisst es in der Mitteilung weiter.

Er verfasste die ZPL-Chronik

Bei Schröder, der sein Büro in Schlieren hatte, bedankt sich der ZPL-Vorstand für die «hervorragende Arbeit und sein grosses Engagement für die Region Limmattal». Er habe wichtige Beiträge zur Entwicklung der Region geleistet und die ZPL geprägt, etwa beim Agglopark mit dem Limmatuferweg, bei der Gesamtrevision des regionalen Richtplanes, bei Stellungnahmen zu kantonalen und kommunalen Planungen und als Verfasser der im Sommer 2018 veröffentlichten Chronik «60 Jahre ZPL» (die Limmattaler Zeitung berichtete).
Als Sekretär bleibt der ZPL Matthias Räber von der SWR Infra AG erhalten. Für die Rechnungsführung hat der ZPL-Vorstand neu Monika Rüsi, ebenfalls von der SWR Infra AG, gewählt. Sie folgt auf Claudia Haudenschild, die die SWR Infra AG verlassen hat, um eine neue Herausforderung wahrzunehmen.

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