Dietikon

Explosionsfall von Dietikon: Jetzt ermittelt der Bundesstaatsanwalt

Der zersprungene Spiegel zeugt von der Sprengstoffattacke. bhi

Der zersprungene Spiegel zeugt von der Sprengstoffattacke. bhi

Im Dietiker Fall des aus einem fahrenden Auto geworfenen Sprengstoffsatzes wurde eine Strafuntersuchung gegen unbekannte Täterschaft eröffnet. Ermittelt wird «wegen Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht».

Für die Ermittlungen im Zusammenhang mit der mysteriösen Sprengstoffattacke auf das Dietiker Restaurant Don Camillo Ende März ist neu die Bundesstaatsanwaltschaft zuständig. Die Kantonspolizei hat den Fall der Staatsanwaltschaft Limmattal Albis übergeben, diese wiederum hat ihn an einen Staatsanwalt des Bundes weitergegeben.

Wie die Mediensprecherin der Bundesstaatsanwaltschaft auf Anfrage der Limmattaler Zeitung sagt, habe die Staatsanwaltschaft Limmattal Albis erste Akten zum Fall übermittelt. Nach Sichtung der eingegangenen Unterlagen hat die Bundesanwaltschaft am 4. April eine Strafuntersuchung gegen unbekannte Täterschaft eröffnet. Ermittelt wird «wegen Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht».

Suche nach dunklem Auto

Der Sprengstoffanschlag geschah am frühen Samstagmorgen, dem 23. März, kurz vor 4 Uhr. Unbekannte warfen einen Sprengsatz aus einem fahrenden Auto auf den Parkplatz des Restaurants Don Camillo an der Dietiker Oberdorfstrasse, während der Wirt noch mit einigen Gästen im Lokal sass.

Verletzt wurde niemand, jedoch beschädigte die Explosion Fenster, Fassaden und mehrere parkierte Autos. Wirt Davor Spahija erklärte am Montag nach dem Anschlag, er könne sich nicht vorstellen, dass dieser ihm persönlich gegolten habe. Er vermute, das Ganze sei Zufall. Die Polizei suchte nach einem dunklen Personenwagen.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1