Pandemie

Einkaufen nur mit Maske: Maskenpflicht in Zürcher Geschäften wird gut eingehalten

Informationstafel im Eingang des Coop City in Winterthur.

Informationstafel im Eingang des Coop City in Winterthur.

Seit Donnerstagmorgen gilt im Kanton Zürich eine Maskenpflicht in Geschäften. Ein erster Augenschein in einigen Coop- und Migros-Filialen zeigt: Die neue Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus wird gut eingehalten.

Bei einem Augenschein in mehreren Lebensmittelgeschäften in Winterthur hielten sich alle anwesenden Kundinnen und Kunden an die neue Maskenpflicht. Die Läden machen am Eingang mit Informationstafeln auf die neue Regel aufmerksam.

«Maske vergessen» gilt dabei nicht. Die Geschäfte verkaufen ihren Kundinnen und Kunden die Masken auch einzeln. Wer sich weigert mit Maske einzukaufen, kann theoretisch von der Polizei gebüsst werden.

Der Regierungsrat hofft aber auf den «sozialen Druck», damit Polizeieinsätze gar nicht erst notwendig werden, wie es Anfang dieser Woche hiess.

Maskenpflicht auch in Clubs

Ab Donnerstag gilt die Maskenpflicht auch in den Clubs, sofern ein Anlass mehr als 100 Personen hat. Diese Verschärfung haben sich die Clubs selber verordnet. Unklar ist noch, welche Auswirkungen dies auf die Gästezahlen haben wird.

Partys in Innenräumen dürfen ab Donnerstag nur noch maximal 100 Personen zählen. Maximal 300 Personen sind erlaubt, wenn ein Betrieb etwa einen Aussenbereich hat. Restaurants und Bars sind zudem neu dazu verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Gäste aufzunehmen. Bislang war dies nur in den Clubs obligatorisch.

Im Kanton Zürich sind die Ansteckungszahlen in den vergangenen Tagen und Wochen wieder deutlich gestiegen. Am Mittwoch waren sie mit 118 Fällen innerhalb von 24 Stunden erstmals wieder dreistellig.

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