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Dietiker Parking-App expandiert nach Genf — in Zürich wird sie immer öfter genutzt

Ab dem 10. Oktober kann man an den Parkuhren in Genf die Gebühren auch per Smartphone bezahlen.

Ab dem 10. Oktober kann man an den Parkuhren in Genf die Gebühren auch per Smartphone bezahlen.

Seit einem halben Jahr kann man in Zürich via App den Parkplatz bezahlen. Die Nutzungszahlen steigen stetig. Das Dietiker Unternehmen Digitalparking AG expandiert nun auch nach Genf.

Wer in Zürich seinen Parkplatz per Smartphone bezahlen will, hat heute die Wahl zwischen drei privaten Anbietern: «Parkingpay», «Easypark» oder «Parknow». Anders als Basel verzichtete Zürich auf die Entwicklung einer eigenen Lösung. Die Parking-Apps sind bereits ein halbes Jahr in Betrieb. Die Reaktionen auf die neue Zahlungsmöglichkeit seien gemischt gewesen, wie die «NZZ» berichtet.

Die einen freuen sich über die App, die anderen fragen sich, ob es dafür überhaupt einen Bedarf gibt, schliesslich tun die guten alten Parkuhren ihren Dienst noch. Inzwischen ist klar: Das Interesse an der neuen Zahlungsmöglichkeit ist sehr gross. Bereits zehn Prozent des Parkgebührenumsatzes stammen von den Parking-Apps.

Hinter der App «Parkingpay» steckt das Unternehmen Digitalparking AG aus Dietikon, die früher Taxomex AG hiess. Geschäftsführer Reto Schläpfer ist mit dem ersten halben Jahr in Zürich mehr als zufrieden. Die Dietiker Parking-App expandiert nun nach Genf. Seit letzten Donnerstag kann man neu auch in der Stadt Genf und deren Agglomeration mit «Parkingpay» parkieren und bezahlen, wie der Anbieter seinen Kunden mitteilte.

In Schlieren kann man öffentliche Parkuhren noch nicht mit digitalem Münz bezahlen. Dabei ist eine Einführung durchaus erwünscht, wie ein Vorstoss des Schlieremer Gemeinderats Hans-Ulrich Etter (SVP) zeigt. Er habe schon oft erlebt, wie mühsam es sein könne, stets das richtige Kleingeld für die grauen Parkuhren mitzuführen, erklärte Etter gegenüber der Limmattaler Zeitung. Die Bezahl-App habe zudem einen weiteren Vorteil: Man bezahlt nur für die tatsächlich beanspruchte Parkdauer Geld. Dietikon hat das App-System für die Parkplätze bereits 2018 eingeführt, noch vor der Stadt Zürich. 

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