Anlässlich der anstehenden Gesamterneuerungswahlen der Uitiker Exekutive kommt es zu keiner Kampfwahl, da genau so viele Kandidaten antreten wie Sitze zu erobern sind. Sozialvorsteherin Carol Hofer (parteilos) stellt sich nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. Daniel Schwendimann (FDP) soll den durch Hofers Parteiaustritt verloren gegangenen Sitz zurück zur FDP holen.

Weiter treten an: Gemeindepräsident Chris Linder (FDP), Sicherheitsvorsteher Patrik Wolf (FDP), Bauvorsteherin Susanne Bereuter (parteilos), Finanzvorsteher Markus Hoppler (CVP), Tiefbauvorsteher Markus Stäheli (SVP) und Gesundheitsvorsteher Walter Schelling (SVP). Mehr Spannung versprechen die ebenfalls am 15. April stattfindenden Wahlen der Schulpflege und der Rechnungsprüfungskommission (RPK). Bei beiden Gremien kommt es zu einer Kampfwahl. Sieben Kandidierende bewerben sich für fünf RPK-Sitze und acht Personen wollen in die Schulpflege mit sieben Sitzen einziehen. Alle vier Mitglieder der Sozialbehörde lassen sich erneut aufstellen.

Ganz anders sieht es bei der reformierten Kirche aus. Dort stellen sich zwei Kandidaten weniger zur Verfügung, als Sitze frei sind.

Das sind die sieben Gemeinderatskandidaten:

parteilos, bisher

Susanne Bereuter

parteilos, bisher

Die Gemeinde wird wachsen. Mit welchen Massnahmen sollen die neuen Bewohner integriert werden?

Die Gemeinde sollte im neuen Quartier Leuen-Waldegg Präsenz zeigen und Aktivitäten initiieren, damit auch die Alteingesessenen das neue Quartier in ihr alltägliches Repertoire aufnehmen und so in Kontakt mit den Neuzuzügern kommen. Das wird diesen wiederum erleichtern, sich in Uitikon einzubringen. Es wäre äusserst bedauerlich, wenn sich die Neuzuzüger hauptsächlich Richtung Stadt Zürich orientieren würden.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen und Chancen der Gemeinde Uitikon für die kommenden vier Jahre?

Die Integration des neuen Quartiers sehe ich als wichtigste Herausforderung und gleichzeitig grösste Chance. Wenn es gelingt, das «alte» Uitikon für das neue Quartier zu begeistern, kann dies der Gemeinde enormen Schwung verleihen. Finanzpolitisch hat der Gemeinderat die Aufgabe, bei tendenziell rückläufigem Steueraufkommen Einnahmen und Ausgaben in einer gesunden Balance zu halten.

Warum sollen Sie (wieder) in den Gemeinderat gewählt werden? Welche Qualitäten bringen Sie mit?

Ich verfüge über Sachkompetenz, erbringe ein hohes Engagement, bin zeitlich flexibel, teamfähig und habe eine gesunde Portion Humor.

CVP, bisher

Markus Hoppler

CVP, bisher

Die Gemeinde wird wachsen. Mit welchen Massnahmen sollen die neuen Bewohner integriert werden?

Ich freue mich auf die neuen Üdiker-Einwohner und wir werden sie mit offenen Armen empfangen. Dank den zusätzlichen Einkaufsmöglichkeiten und den neuen Gewerbebetrieben wird es ein lebhaftes Quartier mit regem Austausch zwischen den Einwohnern werden. Zurzeit sind wir aktiv an der Gestaltung des Baufeldes C, welches als Eingangstor und attraktive Begegnungszone für verschiedenste Aktivitäten funktionieren soll. Üdike bietet bereits heute ein umfangreiches Angebot an Plattformen für alle Altersgruppen, welche es Neuzuzügern erleichtert, sich im Dorf zu integrieren.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen und Chancen der Gemeinde Uitikon für die kommenden vier Jahre?

Das neue Quartier Leuen erachte ich als grosse Chance für die weitere Entwicklung einer offenen und pluralistischen Dorfgemeinschaft. Das Wachstum in der Agglomeration hingegen bildet für unsere Gemeinde bezüglich Verkehr eine grosse Herausforderung. Diese gilt es dauernd im Fokus zu halten. In den kommenden Jahren wird es auch anspruchsvoll sein, den nicht mehr so üppig sprudelnden Steuerfranken nutzbringend einzusetzen, um weiterhin einen gesunden Gemeindehaushalt mit einem tiefen Steuerfuss gewährleisten zu können.

Warum sollen Sie (wieder) in den Gemeinderat gewählt werden? Welche Qualitäten bringen Sie mit?

Meine 16-jährige Erfahrung als Finanz- und Liegenschaftsvorstand befähig mich, das Notwendige vom Mach- und Wünschbaren zu unterscheiden. Die nachhaltige finanzielle Entwicklung unserer Gemeinde hat für mich oberste Priorität. Ich will auch weiterhin die ausgezeichnete Vermögenslage sichern und eine berechenbare Steuer- und Finanzpolitik betreiben, als Basis für einen gesunden Gemeindehaushalt, der wesentlich zur hohen Üdiker-Lebensqualität beiträgt. Dank meiner Tätigkeit verfüge ich über ein ausgezeichnetes Netzwerk innerhalb und ausserhalb unserer Gemeinde.

FDP, bisher

Chris Linder

FDP, bisher

Die Gemeinde wird wachsen. Mit welchen Massnahmen sollen die neuen Bewohner integriert werden?

Durch zahlreiche Veranstaltungen und durch die vielfältigen Angebote der unterschiedlichen Vereine, kulturellen Organisationen und Sportvereine bieten sich bereits heute breite Möglichkeiten zur Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben und zur Integration. Wir werden mit den Informationen verstärkt auf die Leute zugehen. Im Übrigen werden alle neuen Einwohnerinnen und Einwohner am beliebten Neuzuzüger-Abend gemeinsam begrüsst. Im Rahmen dieses Anlasses bietet sich ausgiebig Gelegenheit, sich über die Angebote aus erster Hand zu informieren und Kontakte zu schaffen.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen und Chancen der Gemeinde Uitikon für die kommenden vier Jahre?

Mit dem anstehenden markanten Bevölkerungswachstum wird auch der lokale Verkehr zunehmen. Die Aufgaben der Gemeinde, auch durch Verlagerung von Bund und Kanton, nehmen zu, die Pflege unseres gesunden Finanzhaushalts ist daher oberstes Gebot. Die Digitalisierung wird uns neue, auch interessante Aufgaben bereiten. Der Erhalt der Lebensqualität und Attraktivität unserer Gemeinde ist zugleich eine Herausforderung und unsere grosse Chance, der wir Sorge tragen wollen.

Warum sollen Sie (wieder) in den Gemeinderat gewählt werden? Welche Qualitäten bringen Sie mit?

Seit über 30 Jahren wohne ich in Uitikon und kenne meine Wohngemeinde gut. Es reizt mich, gemeinsam mit anderen die Zukunft der Gemeinde zu gestalten, nach breitabgestützten, tragfähigen Lösungen zu suchen – auch wenn man es dabei nicht immer allen recht machen kann - und Verantwortung zu übernehmen. So konnte ich in meinen zehn Jahren als Finanzvorstand der Schulgemeinde einen Beitrag leisten. Als Gemeindepräsident bin ich mir der besonderen Verpflichtung gegenüber den Einwohnerinnen und Einwohnern bewusst; ich übe das Amt gerne und mit Freude aus.

SVP, bisher

Walter Schelling

SVP, bisher

Die Gemeinde wird wachsen. Mit welchen Massnahmen sollen die neuen Bewohner integriert werden?

Durch das Gewerbe und die sorgfältige Gestaltung soll im Quartier Leuen Waldegg ein hochwertiger Raum für alle Üdiker entstehen. Veranstaltungen – wie die 1.- August-Feier oder Märkte – sollen auch im neuen Quartier stattfinden. Als Gemeinde schaffen wir bereits seit vielen Jahrzehnten Möglichkeiten des integrativen Zusammenlebens. Mit beidseitigem Bemühen bin ich zuversichtlich, dass dies auch hier gelingen wird.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen und Chancen der Gemeinde Uitikon für die kommenden vier Jahre?

Chancen sehe ich, Uitikon als einen stadtnahen und lebenswerten Ort zu positionieren und zu stärken. Neue Einwohner werden den Impuls dazu geben können, die Bedürfnisse der Zukunft abzustecken und die alteingesessenen können dazu beitragen, Bewährtes zu erhalten. Bei der Infrastruktur – insbesondere dem Verkehr - sehe ich die grössten Herausforderungen auf die Gemeinde zukommen.

Warum sollen Sie (wieder) in den Gemeinderat gewählt werden? Welche Qualitäten bringen Sie mit?

Mit meiner langjährigen Erfahrung im Gremium kenne ich die Geschichte hinter den aktuell sichtbaren Entwicklungen. Dadurch kann ich mich differenziert für inhaltlich und finanziell tragbare Lösungen einsetzen. Ich pflege einen offenen Dialog mit allen Einwohnern und Behörden dieser Gemeinde und höre ihnen bei ihren Anliegen sorgfältig zu. Dabei sehe ich mich im Amt klar als Einwohnervertreter.

FDP, neu

Daniel Schwendimann

FDP, neu

Die Gemeinde wird wachsen. Mit welchen Massnahmen sollen die neuen Bewohner integriert werden?

Etliche Familien werden ins Quartier Leuen-Waldegg ziehen. Somit kommt der Schule und den Sportvereinen eine zentrale Bedeutung zu. Wir haben in die Infrastruktur investiert und werden dies weiterhin tun. Integration ist beidseitig zu verstehen. Neuzuzüger sollten auch aus Eigeninitiative am Dorfleben (Gemeindeversammlung, Gwerblerfäscht und so weiter) teilnehmen. Das neu eröffnete «Dörfli» lädt zudem zum geselligen Treffen ein.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen und Chancen der Gemeinde Uitikon für die kommenden vier Jahre?

Die Sportanlage Allmend wird nach dem Werkhof ein weiterer Meilenstein für eine zeitgerechte Infrastruktur. Eine grosse Herausforderung wird es werden, die steuerliche Attraktivität Uitikons nachhaltig aufrecht zu erhalten. Wichtig ist mir zudem, dass Uitikon auch in vier (oder zehn) Jahren irgendwie noch ist, wie heute: zwar grösser, moderner aber weitgehend unverändert. Einfach ein lebenswerter Ort!

Warum sollen Sie (wieder) in den Gemeinderat gewählt werden? Welche Qualitäten bringen Sie mit?

Meine Erfahrung im Umgang mit Geldern Dritter kommt mir zugute. Ich bin gewohnt, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen, ohne den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Entscheidungen – auch wenn mal nicht so angenehm – gehören für mich zum Tagesgeschäft. Die Sache steht für mich im Vordergrund und ich respektiere andere Meinungen. Last but not least: Ich kann mir die notwendige Zeit nehmen.

SVP, bisher

Markus Stähli

SVP, bisher

Die Gemeinde wird wachsen. Mit welchen Massnahmen sollen die neuen Bewohner integriert werden?

Mit Informationen über die Aktivitäten und die Infrastrukturen der Gemeinde, unsere Vereine, die Veranstaltungen wie der Dorfmarkt, das erweiterte Angebot des Ortsbus, welcher die Dorfteile miteinander verbindet. Die neuen Quartierplätze im Gebiet Waldegg Leuen und diverse weitere Grünflächen laden die Bevölkerung zum Verweilen und Kennenlernen ein. Unsere Gemeinde ist für unsere Einwohner heute schon attraktiv.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen und Chancen der Gemeinde Uitikon für die kommenden vier Jahre?

Das Wachstum in den nächsten Jahren bringt natürlich Veränderungen mit sich. Die neuen Einwohner wiederum bringen frischen Wind und haben andere Perspektiven. Diese Herausforderung ist meiner Meinung nach wichtig für ein Gemeinwesen und auch für die Politik. Ein gut funktionierendes Verkehrsregime auf der Waldegg wird wohl die grösste Herausforderung in den kommenden Jahren sein.

Warum sollen Sie (wieder) in den Gemeinderat gewählt werden? Welche Qualitäten bringen Sie mit?

Die grosse berufliche Erfahrung in den Bereichen Tiefbau und Umwelt mit meiner einfachen und lösungsorientierten Art, die Aufgaben anzugehen. Da ich früher beruflich bei einem grossen Tiefbauunternehmen tätig war, konnte ich dort wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln, die ich jetzt als Tiefbauvorstand zielführend einbringen kann. Wir wollen ziel- und kostenbewusst weiterfahren, damit die Gemeinde Uitikon auch in Zukunft gerüstet ist.

FDP, bisher

Patrik Wolf

FDP, bisher

Die Gemeinde wird wachsen. Mit welchen Massnahmen sollen die neuen Bewohner integriert werden?

Uitikon hat bereits heute interessante Angebote, aktive Vereine und ein attraktives Gewerbe. Neuzuzüger erhalten ein Willkommenspaket, werden an einen Neuzuzügerabend eingeladen und bekommen durch den Gemeindekurier viele Neuigkeiten ins Haus. Integration ist keine einseitige Sache und erfordert Aktivitäten aller Beteiligten. Als stolzer Ringliker weiss ich, dass Integration ein langer Prozess ist.

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen und Chancen der Gemeinde Uitikon für die kommenden vier Jahre?

Herausforderungen sind der wachsende Individualverkehr, aber auch der öffentliche Verkehr. Die Reduktion der separaten Busspur Richtung Triemli aber auch der Schleichverkehr morgens und abends durch unsere heute eng gestaltete Tempo-30-Zone sind nicht befriedigend. Als Chance sehe ich die vielen neuen Einwohner, die sicherlich dazu beitragen, dass Uitikon eine aktive und weitsichtige Gemeinde bleibt.

Warum sollen Sie (wieder) in den Gemeinderat gewählt werden? Welche Qualitäten bringen Sie mit?

Durch meine 30-jährige berufliche Erfahrung im Sicherheitsgewerbe und meine Erfahrung in der Führung von Menschen bringe ich sicherlich die nötige fachliche und soziale Kompetenz und Erfahrung für das durch mich geführte Ressort mit. Ich bezeichne mich selber als authentisch, lösungsorientiert und pragmatisch und bin heute als selbstständig Erwerbender absolut unabhängig.