Sportanlage

Ab Montag öffnen Vereine Limmattaler Sportanlagen – Aufgeschlagen wird jedoch nur mit eigenen Bällen

Ab 11. Mai wird beim Tennisclub Engstringen wieder gespielt.

Ab 11. Mai wird beim Tennisclub Engstringen wieder gespielt.

Das Freizeitangebot war nun auf ein paar Basisangebote in der Natur beschränkt, öffnet sich der Fächer der Möglichkeiten ab Montag wieder etwas.

«Ab 11. Mai dürfen wir wieder spielen», heisst es beim Tennisclub Engstringen. Den Betrieb aufnehmen werden – neben vielen weiteren – auch die Vereine in Uitikon («auch das Kids-/Juniorentraining findet statt!»), in Oberengstringen («endlich ist es soweit!») und in Geroldswil («es geht los!»).

So unbeschwert wie vor dem Lockdown wird es auf den Limmattaler Tennisanlagen aber vorerst nicht zugehen. Denn es gelten coronabedingt viele Auflagen. Jeder Tennisverein hat ein Schutzkonzept verabschieden müssen. Beim Tennis- und Padelclub Unterengstringen spricht man deshalb von einem «noch nicht ganz normalen Spielbetrieb». Aber klagen tut man nicht; denn immerhin dürfe jetzt wieder gespielt werden.

Ausser Haus umziehen

Dass die Zeiten noch nicht ganz normal sind, zeigt sich bereits ausserhalb des Courts: «Vor dem Spiel bitten wir Sie, sich ausser Haus umzuziehen», heisst es beispielsweise beim Vitis Sportcenter in Schlieren. Denn die Garderoben bleiben vorerst geschlossen (wie auch die Duschen). Die Schutzkonzepte sehen im Weiteren zahlreiche Massnahmen vor, um einer Verbreitung des Virus vorzubeugen.

Der Urdorfer Tennisclub Weihermatt hat drei Wege definiert, wie die einzelnen Plätze zu erreichen sind. So sollen die Kontakte während den Wechselzeiten minimiert werden. Und in Geroldswil gilt, dass derjenige, der den Knopf für die Platzbewässerung drückt, diesen auch gleich selbst desinfizieren muss. Und überall haben die Spieler eigene, markierte Bälle mitzubringen. «Aufgeschlagen wird nur mit den eigenen Bällen.» Fremde Bälle sind mit Fuss oder Schläger dem Mitspieler zuzuspielen – und ja nicht mit der Hand.

Meistgesehen

Artboard 1