Bergdietikon

7. Ausgabe des Open Air im Grüene: Niederländer und Tessiner sollen den Berg zum Beben bringen

So wirbt der Verein Bluesmerize unterhalb der reformierten Bergdietiker Kirche für sein Open Air.

Das Bergdietiker Open Air im Grüene steht bald bevor. An zwei Abenden gibt es eine bunte Mischung aus Blues, Soul und R ’n’ B.

Afroamerikanische Klänge ertönen am 16. und 17. August auf der Wiese beim Bergdietiker Schützenhaus. Dahinter steht der Verein Bluesmerize, der seit 2013 das jährliche Open Air im Grüene veranstaltet. Blues-Liebhaber dürfen sich auf fünf Bands freuen, die an der siebten Ausgabe des Open Airs spielen werden. «Alle Acts haben ihren eigenen Charme und Besonderheiten», verspricht Vereinspräsident Davide Valerio. Trotzdem dürfe sich das Publikum insbesondere auf den Hauptact, The Ragtime Rumours aus den Niederlanden, und auf den Tessiner Andrea Bignasca freuen.

700 Besucher werden erwartet

Bevor der Tessiner als Auftakt am Freitagabend um 22 Uhr auftritt, findet um 20 Uhr eine Jamsession statt. Der Samstag beginnt um 19 Uhr mit dem Rapperswiler Mike Sterki. Der 25-Jährige spielt Blues, Folk und Country-Rock. Sein ständiger Begleiter auf der Bühne ist die Gitarre. Nach ihm folgt der Solothurner Pascal Geiser, der 2015 und 2016 die Swiss-Blues- Challenge gewann. Um 22 Uhr treten The Ragtime Rumours auf. Zu erwarten ist eine Mischung aus Blues und Roots mit Ragtime-Elementen, Gypsy-Jazz und Rock ’n’ Roll. Zum Schluss des Musikfestivals steigt die Heavy-Rock-Band Crying Thunder auf die Bühne.
Auch kulinarisch wird das Publikum nicht zu kurz kommen. «Es werden Bratwürste, Hamburger, Raclette, Crêpes und Glacen angeboten», sagt Valerio. Der Verein Bluesmerize rechnet mit insgesamt rund 700 Besucherinnen und Besuchern: 200 bis 300 am Freitag und 300 bis 400 am Samstag.

Hunderte Stunden ehrenamtlicher Arbeit

Der Verein Bluesmerize organisiert das Open Air im Grüene auf ehrenamtlicher Basis. «Unsere Helfer und die OK-Mitglieder erbringen gemeinsam Eigenleistungen von insgesamt 645 Stunden», sagt Valerio. Da Bluesmerize keinen Eintritt für das Open Air verlangt, ist der Verein auf Sponsoren angewiesen. «Insgesamt beläuft sich das Budget auf rund 18'000 Franken», sagt Valerio. Rund die Hälfte davon werde für Eventtechnik und Bands verwendet. Die andere Hälfte werde durch Infrastruktur, Festwirtschaft, Marketing und Verwaltung beansprucht.

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