Zürich

36-jähriger Häftling tot in Gefängniszelle aufgefunden – Staatsanwaltschaft geht von Suizid aus

Im Gefängnis Zürich ist ein Insasse tot aufgefunden worden. (Symbolbild)

Am Donnerstagmorgen ist im Untersuchungsgefängnis Zürich ein Inhaftierter tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Aktuelle Erkenntnisse deuten auf einen Suizid hin.

Der 36-jährige Schweizer sei um 7.20 Uhr von einem Mitarbeiter des Untersuchungsgefängnisses tot aufgefunden worden, als dieser die Tür zur Zelle aufschliessen wollte, erklärt Susanne Loacker, Mediensprecherin vom Amt für Vollzug, auf Anfrage. Verstorben sei er jedoch bereits einige Stunden zuvor: «Wir gehen davon aus, dass der Tod in den frühen Morgenstunden eingetreten ist», erklärt Loacker. Genaueres wüssten sie derzeit allerdings nicht. 

Laut Loacker liegen gegenwärtig keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung vor. «Der Häftling hat alleine eine Zelle bewohnt, so viel können wir sagen», erklärt sie. Gegenüber der Limmattaler Zeitung gibt die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich am Freitagmorgen bekannt: «Gemäss derzeitigem Ermittlungsstand muss von einer suizidalen Handlung ausgegangen werden.»  

Der Mann befand sich unter anderem wegen Verdachts auf Drohung seit Mitte Juli in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft hat – wie bei Todesfällen in Gefängnissen üblich – eine Untersuchung eingeleitet. (sho) 

 Die Polizeibilder vom August: 

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