Leserbeitrag
Waldeinsatz des Kiwanis Club Zurzach

Juerg Fischer
Drucken
Teilen
Nach vollendeter Arbeit Die Kiwaner zusammen mit Förster Felix Stauber und Forstwart Lehrling Robin Spühler.

Nach vollendeter Arbeit Die Kiwaner zusammen mit Förster Felix Stauber und Forstwart Lehrling Robin Spühler.

(jfi) Bei schönem Wetter trafen sich letzten Samstag ein Dutzend Mitglieder des Kiwanis Zurzach - verstärkt durch zwei Jungs die auch einmal das Feeling eines schönen Waldarbeitstags miterleben wollten - im Forsthaus Bärenhölzli zum sozialen Dienst in der Region. Der Förster des Forstbetriebs Studenland Felix Stauber durfte dann gleich das Tagesziel bekannt geben, die Sanierung der Grillstelle im Lusthüsli.

Voller Tatendrang verschob man sich anschliessend gemeinsam zur Feuerstelle und begann mit den Arbeiten. Es war wiederum eine Freude zu sehen wie die Kiwaner in doch meistens beruflich artfremden Arbeiten aufblühten. Während sich eine Gruppe der Treppe annahm, begann eine Andere mit dem räumen der bestehenden Grillstelle und die Dritte mit dem ausebnen des Platzes für den Tisch. Schön zu sehen war die Synchronspaltung mit der Axt unseres Schulleiters und unseres Treuhänders, da kamen doch wirklich versteckte Talente zum Vorschein. Manch einer war aber dennoch froh, dass Franz um 9.30 zur Stärkung in die Pause rief und Pickel, Schaufel und Axt kurzfristig ebenfalls zur Ruhe kamen. Nach der Pause wurde es dann laut im Wald, musste doch das zu entsorgende Holz in grillgerechte Längen verarbeitet und die vom Forstwart Lehrling Robin Spühler vorbereiteten Bänke und Tische gesägt, montiert und poliert werden. Dabei konnte man schon feststellen dass eine solide handwerkliche Grundlage auch für solche Aufgaben ein grosser Vorteil ist und auch durch viel Einsatz nicht wettzumachen ist. Die Theoretiker unter den Mitgliedern konnten sich dann eher mit architektonischen Standpunkten und wichtigen Diskussionen optimal in die Arbeiten einbringen.

Nachdem Felix Stauber dann noch mehrere Ladungen Holzschnitzel brachte welche man eifrig verteilte und die Bänke und Tische verarbeitet und poliert waren, konnte man das erarbeitete Werk bestaunen und sich am schönen Blick über den Flecken und das Verenamünster freuen. Mit dem vielen verarbeiteten Altholz ist genügend Material an der Feuerstelle vorhanden um eine schöne Zeit mit der Familie oder Freunden im Wald beim Lusthüsli zu verbringen und dazu eine feine Wurst zu grillieren.

Zurück beim Forsthaus wurde die muntere Schar schon wieder von Franz Nebel begrüsst der inzwischen angefeuert hatte und mit einem schönen Buffet von Salaten vom Parkhotel, guten Würsten und einem feinem Tropfen Tegerfelder den Vormittag bei angenehmen Gesprächen ausklingen liess und dem Leitspruch der Kiwaner «Wir handeln, wir haben eine gute Zeit» zu 100% gerecht wurde. Das Resumée für die Kiwaner war aber klar, der Waldarbeitstag war wiederum ein voller Erfolg und soll auch nächstes Jahr ein wichtiger Bestandteil im Jahresprogramm sein.

Aktuelle Nachrichten