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VP ABB 3 Pässe Herbstausfahrt

Martin Müller
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VP ABB 3 Pässe Herbstausfahrt

Mit den besten Wetterprognosen für einen schönen sonnigen Tag trafen sich 44 Teilnehmer/Innen zu der diesjährigen Herbstausfahrt. Leider waren einige angemeldete Personen nicht anwesend was eine kleine Abfahrtsverzögerung und etwas Ärger bei der Reiseleitung verursachte.

Die Fahrt führte uns vorerst bei morgendlichem Berufsverkehr auf der A1 Richtung Zürich - Westumfahrung und dann auf der A4 durch das Knonaueramt, Zug und Luzern, alles immer noch begleitet mit dichtem Nebel. Aber schon bei Hergiswil dem Vierwaldstättersee entlang zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen. Als wir dann am anderen Ende des Loppertunnels in Alpnachstatt aus dem Tunnel heraus fuhren erwartete uns ein strahlend blauer Himmel. Obwalden zeigte sich von seiner besten Seite.

Unser erstes Ziel war Sachseln der Wallfahrtsort von unserem hl. Bruder Klaus. Hier gab es erstmals den lange ersehnten Kaffee mit Gipfeli im Café Zumstein.

Anschliessend begaben wir uns zu der Wallfahrtskirche Sachseln wo die Gebeine vom Bruder Klaus in einem Sarkophag liegen. Kaplan W. Signer führte uns dabei während einer halben Stunde um- und in die Kirche und erzählte dabei einiges über das Leben und Wirken von Niklaus von Flüe genannt «Bruder Klaus». Das kirchliche Leben in Sachseln ist heute stark geprägt durch die Wallfahrten zum Schweizer Landesheiligen Bruder Klaus. Niklaus von Flüe (1417-1487), wie der bedeutendste Sachsler mit bürgerlichem Namen hiess, lebte und wirkte in Flüeli-Ranft und sein Grab befindet sich heute in der Pfarrkirche. Jedes Jahr besuchen mehr als 100'000 Pilger seine Gedenkstätten Dass der Bruder Klaus nicht nur ein frommer Einsiedler sondern auch ein politisch versierter Mann war, wird immer wieder ersichtlich; so zum Beispiel bei der Lösung des sogenannten «Stanser Vorkommnis von 1481» wo Bruder Klaus ein Wesentliches dazu beitrug zum Weiterbestand der damaligen und vielleicht auch der heutigen Eidgenossenschaft. Vermerk: Der Reiseleiter, konnte es nicht unterlassen die Teilnehmer in der Kirche zu bitten, noch ein Vaterunser für eine Fürbitte zum Bruder Klaus zu beten umso vielleicht einen Fingerzeig für unser Vereins internes Nachfolger-Problem zu bekommen.

Nach dem geschichtlichen Aufenthalt in Sachseln führte uns die Fahrt weiter dem Sarnersee entlang auf den Brünigpass. Hinab nach Meiringen, Innertkirchen und das Oberhaslital. Das Tal der «Grimselwelt» einerseits geprägt durch die Kraftwerke und den vielen Stauseen der KWO (Kraftwerke Oberhasli AG) und anderseits die markanten Berge mit den schroffen und steilen Felswänden. Einfach einmalig diese wilde Bergwelt inmitten unserer schönen Schweiz. Die Zeit drängte und so waren alle froh nach der interessanten Bergfahrt oben auf dem Grimsel Hospiz anzukommen. Ein herrliches Panorama öffnete sich uns hoch über dem grossen Grimselsee stehend. Im Alpinhotel Grimsel Hospiz wurde uns ein vorzügliches Mittagessen und zum Dessert ein Meringue serviert.

Noch ein Gruppenbild und gleich ging die Fahrt weiter hinauf zur Grimselpasshöhe. Bei der Talfahrt hinab nach Gletsch konnten wir die ganze Sicht auf den noch restlichen sehbaren Teil des Rhonegletschers sehen, das Gebiet der Furka und den Blick hinab ins Wallis. Nach Gletsch begann die Auffahrt zum 3. Pass des Tages dem Furkapass. Mit einer kurvenreichen Fahrt gelangten wir zum Hotel Belvédère am Rhonegletscher von dem leider nicht mehr viel zu sehen ist. Ein letzter Blick auf die imposante Bergwelt und mit vielen geknipsten Erinnerungsfotos überquerten wir die Furkapasshöhe. Nach einer langgezogenen Abfahrt mit der Aussicht nach Andermatt, dem gegenüberliegenden Oberalppass gelangten wir hinab ins Urserntal.

Der letzte Teil der Fahrt führte uns nach Andermatt, über die Teufelsbrücke und durch die Schöllenenschlucht nach Göschenen auf die Autobahn. Bei der Tellsplatte an der Axenstrasse gab es noch einen kurzen Trinkhalt bevor es dann wieder auf die Heimatfahrt via A4 und Westumfahrung nach Baden ging. Ein schöner für viele ein erlebnisreicher Tag – Die vielen Feedbacks die wir bekamen - wie;, “schon seit fünfzig Jahren war ich nie mehr auf dieser Reise“oder “als Kind konnte ich einmal mit meinen Eltern diese Fahrt machen“ – geben uns Organisatoren wieder Mut weiterhin solche Reisen zu machen. Vielen Dank allen die mitgeholfen haben diesen schönen Tag zu geniessen aber auch dem Chauffeur “Stefan“ von Twerenbold-Reisen ein Dankeschön. /rchi

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