Leserbeitrag
Vor Schutt und Maschinen – ein gelungenes Konzert

Marcel Siegrist
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Am 21. Juni lud Thomas Merz das Blasorchester Gebenstorf zum Anlass des 100 jährigen Bestehens seines Unternehmens auf das Werkareal in Gebenstorf ein. Es war nicht das erste Konzert auf diesem Areal, aber sicher das Eindrucksvollste. Vor einer imposanten Kulisse, mit aufgeschüttetem Schutt und ausgestellten Maschinen, spielte das BOG mit der Akkordeon-Solistin Bettina Herzog-Buchmann, unter anderem die „Jazz–Suite Nr.2“ von Dmitri Schostakowitsch und „Variationen über ein russisches Volkslied“ von Rudolf Würthner. Eröffnet wurde das Konzert mit „Friska“ von Franz Liszt gefolgt vom „Danse Bacchanale“ von Camille Saint-Saëns aus der Oper „Samson et Dalila“.

Mit virtuoser Fingerfertigkeit aber auch wunderbaren melancholischen Passagen überzeugte die Solistin auf ihrem Akkordeon alle Zuhörer, das Orchester und auch den Dirigenten. Trotz strahlendem Wetter und der Fußball WM kamen viele um das BOG ein weiteres Mal zu hören und sie wurden nicht enttäuscht. Mit seiner Musik schafft es das BOG einfach immer wieder die Zuhörer zu begeistern und sie mitzureißen.

Für alle die das Konzert verpasst haben, gibt es Aufnahmen mit Video auf der BOG Homepage. (www.bogebenstorf.ch).

David Schaber

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