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Vom Brückenweg in die Katakomben des Hauptbahnhofs

Erwin Gretener
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Auf dem Sternenplatz mitten im Dorf besammelten sich rund 50 Wanderfreudige zur ersten Monatstour im neuen Jahr. Zügigen Schrittes ging es durch Feld und Wald Richtung Ober-Urdorf. Der romantische Brückenweg und das stetige Auf und Ab bei den Treppen im Bereich der Reppisch sowie die Bunker und Befestigungsanlagen aus dem zweiten Weltkrieg wurden von den meisten Wanderern zum ersten Mal entdeckt. Ein weiter Ausblick kurz vor dem Abstieg in die Ebene zeigte einmal mehr, wie dicht das Limmattal überbaut ist. Bei einem feinen Mittagessen auf dem Heuboden war Gelegenhit sich von den morgendlichen Strapazen zu erholen, bevor nach einem kurzen Aufstieg der Bahnhof Urdorf-Weihermatt erreicht wurde. Die S-Bahn führte die Gruppe in den Zürcher Hauptbahnhof, wo eine 2-stündige Führug durch diesen wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Schweiz bevorstand. Rund 380 000 Reisende steigen hier täglich ein und aus. Weiter ist der Bahnof mit rund 120 Läden auch eines der grössten Einkaufszentren der Schweiz. Damit dies alles reibungslos funktioniert sind zahlreiche Infrastrukturanlagen notwendig. Diese konnten bei einem Rundgang über zahleiche Treppen und Lifte tief in den Untergrund besichtigt werden. Eindrücklich war auch der Aufstieg auf die Galerie auf dem Hallendach. Von dort besteht eine prächige Aussicht von der Altstadt über den Zürichberg bis in die Alpen. Zum Abschluss wurde noch das Info-Zentrum der Bahnausbauten besucht. In drei interessanten Filmen wurden die wichtigsten Ausbauprojekte im Raum Zürich erläutert. Bereits im Juni 2014 wird mit der Inbetriebnahme des Bahnhofs Löwenstrasse ein erster Teil der Durchmesserlinie eröffnet. Weitere Ausbauschritte werden folgen. Beeindruckt vom Gehörten aber auch etwas ermüdet, wurde die Heimreise angetreten. (kr)

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