Leserbeitrag
Urdorfer Senioren steigen durch die Risletenschlucht

Walter Bruhin
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RS 02.JPG Die Nähe der Wasserfälle konnte auch „gefühlt“ werden . . .
03.JPG . . . und immer in bester Laune!
04.JPG Der Aufstieg war lang und steil - aber gesund.
05.JPG Beim Abstieg werden die Urdorfer Senioren von den lokalen Fans empfangen und begleitet.
06.jpg Auch die „Nachkommen“ der alten Eidgenossen sind sich einig: Es war eine tolle Wanderung!

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Nach dreimaligen wetterbedingten Verschiebungen war es endlich so weit. Die 25 Senioren der Wandergruppe „Chumm und mach mit“ wagten die anspruchsvolle Durchsteigung der wilden Schlucht am Vierwaldstättersee. Die „Expedition“ begann in Beckenried mit einer einstündigen „Aufwärmrunde“ entlang dem See in östlicher Richtung, zum Eingang der Risletenschlucht - dem eigentlichen Start des Abenteuers. Und gleich ging es los! Hinauf über steile Treppen, vorbei an donnernden Wasserfällen und auf schmalen, teils noch nassen Pfaden - mit direktem Blick senkrecht hinunter zum See. Entsprechend waren die persönlichen Anforderungen wie Kondition, Ausdauer und vor allem ­- Trittsicherheit. Auf einer Wegstrecke von rund einem Kilometer waren über 300 Höhenmeter zu überwinden - und dies in knapp einer Stunde! Eine tolle Leistung aller Senioren! Oben am Ende der Schlucht gab es das verdiente PickNick - das allerdings jeder selbst hinauf getragen hatte . . . Der gemütliche Abstieg über Alpweiden hinunter nach Treib, umgeben von einem grandiosen Panorama - vom Pilatus, über das Rigi-Massiv bis hin zu den Mythen - entschädigte für die beim Aufstieg „erlebten Strapazen“. Am Ziel, im geschichtsträchtigen „Haus zur Treib“ unterhalb Seelisberg, trafen sich schon vor Jahrhunderten die alten Eidgenossen um sich zu einigen. Auch die jung gebliebenen Urdorfer Senioren kehrten dort ein und waren sich ebenfalls einig: Es war eine eindrückliche und spannende Wanderung von bleibender Erinnerung.

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