Leserbeitrag
Unterwegs mit dem E-Bike…

Marcel Siegrist
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Wohlgelaunt und nahezu schwerelos begaben sich 15 Frauen des FTV Oberhofs auf ihre alljährliche Vereinsreise. Schwerelos - dank eines Gepäckchauffeurs namens Toni.

In Willisau bezogen wir unsere E-Bikes für die rund 70 km lange Herzrouten-Etappe nach Zug. Eigentlich wäre das Fahren mit einem E-Bike sehr komfortabel und sicher. Erklimmt man doch relativ mühelos sämtliche Steigungen, vorausgesetzt der Akku spuckt nicht und es reisst keine Kette. Der Service der Mietstation klappte jedoch vorzüglich und so konnten wir nach kurzer Unterbrechung unsere Velotour ohne weitere Probleme fortsetzen.

Die Route ist weitgehend verkehrsfrei. Sie führt grösstenteils über Naturstrassen, die von Zeit zu Zeit immer wieder für eine Ganzkörpermassage sorgen. Wir fuhren durch schattige Wälder und hübsche Dörfer, vorbei an wunderschönen gepflegten Bauernhöfen und immer wieder bot sich uns eine phantastische Aussicht. Unsere Mittagspause legten wir bei der ersten Akkuwechselstation Chuerüti (oberhalb des Sempachersees) ein. Nach ein paar weiteren kleineren Zwischenstopps, einer rasanten Abfahrt hinunter ins Reusstal bei Schwerzle und einer schier unüberwindbaren Steilwand (E-Bike Akku stufe High und erster Gang) gegen Ende der Tour, kurz nach der Reussbrücke vor Hünenberg, erreichten wir unser Ziel Zug. Zimmerbezug in der Jugendherberge und ab unter die Dusche. Erfrischt, gestärkt und gestylt erkundeten wir dann die Zuger Altstadt und das Nachtleben der Stadt.

Tags darauf enterte die muntere Damenschar ein Schiff und genoss eine Schiffsfahrt auf dem Zugersee mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Anschliessend fuhren wir mit der ÖV nach Baar und wanderten durch den romantischen Lorenztobel zur Höllgrotte und besichtigten die Tropfsteinhöhle. Dank der Wanderung zur Grotte hin und zurück verbrannten wir die am Morgen angeschlemmten Kalorien, so dass wir alle schlank und rank wieder nach Haus zurückkehrten.