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U15-Mädchen peilen nach dem Meistertitel den Aufstieg an

Philipp Zimmermann
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ZVG

Die U15-Juniorinnen der SG Würenlingen-Zurzibiet trainieren hart, denn sie haben ein Ziel. Am Aufstiegsturnier Mitte am 16. Mai in Würenlingen wollen sie reüssieren.

Die Meisterschaft haben die U15-Handballerinnen dominiert: In der Meisterrunde, die Anfang 2015 begann, gewannen sie alle ihre acht Spiele. Sogar Suhrental, das sich den Vizemeistertitel sicherte, besiegten sie im letzten Duell deutlich mit 32:15. Trotz der vielen hohen Siege blieben die Ansprüche an sich selber hoch. «Wenn sie hoch gewonnen, aber nicht gut gespielt haben, dann waren die Mädchen nicht zufrieden», erzählt André Zimmermann, der zusammen mit Thomas Minikus, Fabienne Oeschger und Samir Sedaj das Trainergespann bildet.

Die Juniorinnen, die zu den Vereinen Handball Würenlingen, Handball Zurzibiet und dem TV Endingen gehören, haben sich nach der Meisterfeier vor wenigen Wochen gar nicht erst zurückgelehnt. Denn im Visier haben sie nun noch den Aufstieg in die U17-Elite-Kategorie, die interregionale Schweizer Meisterschaft. Dort könnten sie sich in der nächsten Saison mit den stärksten Teams der Schweiz messen. Dafür müssen sie sich am Aufstiegsturnier am Samstag, 16. Mai, in Würenlingen qualifizieren. Sieben Teams nehmen teil, vier ergattern sich einen Elite-Platz.

Ein klares Ziel vor Augen

Für dieses Ziel arbeiten die Juniorinnen hart. Drei Trainings plus Trainingsspiele an den Wochenenden stehen auf dem Programm, zuletzt gegen einen klar stärkeren Gegner, die Regionalauswahl des HRV Aargau Plus. Nach den vielen leichten Siegen in der Meisterschaft dürfte diese Erfahrung nicht schaden. Denn am Aufstiegsturnier werden sie auch mental und in kämpferischer Hinsicht gefordert sein. Dazu kommt, dass die Spiele nur zweimal 12 Minuten dauern. Den Start in ein Spiel zu verschlafen, kann man sich da nicht leisten.

Wie die Chancen stehen, sich für das U17-Elite zu qualifizieren, ist schwierig einzuschätzen. «Wir kennen nicht alle Gegner», sagt André Zimmermann. Er ist sich aber sicher: «Wir haben eine Chance.» Dazu hofft das hochmotivierte Team, in dem eine tolle Stimmung herrscht, auf eine lautstarke Unterstützung aus der Region. Eine solche könnte die Mädchen zum Exploit beflügeln.

Philipp Zimmermann

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