Leserbeitrag
Tiefzins rettet die Tägi Sanierung

Michael Merkli
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3 Ortsbürger der BDP Wettingen für den Grossen Rat

3 Ortsbürger der BDP Wettingen für den Grossen Rat

Kreditbegehren von Fr. 46'530'000.— für die Sanierung des Sport- und Erholungszentrums Wettingen

Das 2. Projekt ist zwar um einiges teurer als die BDP gehofft hatte (Alt-Einwohnerrat Heinz Graf, BDP, hatte ein Projekt von 35 Millionen vorgeschlagen). Das vorliegende Projekt ist weit entfernt von dem Luxusprojekt, welches das Volk ablehnte. Aber auch dieses Projekt wird uns schwer im Magen liegen. Zwar rettet die Tiefzinsphase das Tägi-Projekt, die Abschreibungen werden uns jedoch zu schaffen machen. Die BDP hatte in der Kommission auf ein Projekt hin gearbeitet, welches kostenoptimiert ist. Dank der guten Zusammenarbeit in der Kommission konnten die Unterhaltskosten massiv gesenkt werden, um so einen langfristigen Mehrwert für die Wettingerbürger zu erreichen. Aus Kosteneffizienz wurde die Grundwassernutzung und die Neugestaltung der Freibadgarderobe ins Projekt integriert. Somit wurde der Vorstoss von Michael Merkli, BDP Erneuerung der sanitarischen Anlagen im Freibad (WC & Duschen) optimal und kostenoptimiert gelöst. Somit erhalten wir bei Annahme des Projektes auch im Freibad wieder WC/Duschanlagen vor denen man nicht erschreckt. Mitmenschen die weniger gut zu Fuss sind, werden froh sein, nicht mehr in den Untergrund zu müssen. Obwohl das Projekt mehr kostet, als die BDP eigentlich wollte, steht sie hinter dem Projekt und dankt allen beteiligten Personen, die es geschafft haben die Kosten herunter zu brechen und somit das Tägi für alle zu realisieren.

Postulat Hebung des Bilderschatzes

Die BDP ist nicht überrascht über die ablehnende Haltung des Gemeinderates gegenüber dem Vorstoss. Der Gemeinderat verpasst jedoch, eine Strategie zu entwickeln, für die nicht zum kulturellen Erbe der Gemeinde gehörenden Kunstwerke. Die Anzahl der permanent eingelagerten Kunstwerke werden immer grösser, ohne dass die Gemeinde dafür eine Verwendung hat. So wurden die neuen Kunstwerke des neuen EWW gekauft und nicht mit vorhandenen Kunstwerken der Gemeinde ausgestattet. Dadurch werden immer mehr Kosten dem Steuerzahler aufgebürdet. Die Werke, die als Naturalbezahlung für die Benützung der Galerie Gluri Sutter Haus der Gemeinde abgegeben werden, sollten wieder verkauft werden. Da diese nicht gezielt von der Gemeinde gekauft werden sondern als Naturalersatz für Gebühren dienen, die der Künstler eigentlich der Gemeinde bezahlen sollte. Wenn die Gemeinde Wettingen diese Kunstwerke nicht verkaufen will, so ist es im Interesse der Steuerzahler von Wettingen, dass die Gemeinde auf diese Art Ersatzzahlung künftig verzichtet.

Den kommunalen Gesamtplan Verkehr nimmt die Fraktion zur Kenntnis und stimmt beiden Vorlagen zur Aufnahme einstimmig zu: Bergdietikon in die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal sowie in den Regionalen Bevölkerungsschutz Wettingen-Limmattal

Im Namen der Fraktion

Beni Blaser

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