Leserbeitrag
Start der AEW Beach Trophy 2017

Regula Rügge
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Bereits zum 11. Mal ist die AEW Energie AG Namensträgerin der Beachvolleyballtour im Kanton Aargau. Am Wochenende vom 5./6. Mai startet die Tour in Aarau und Seon in die neue Saison.

Mit rund 80 Turnieren der Kategorie B (Aktive Frauen und Männer) und S (Senioren Männer) sowie 20 Nachwuchsturnieren (U15/U17/U19 Frauen und Männer) zählt die AEW Beach Trophy auch dieses Jahr zu den grössten Beachvolleyballtouren der Schweiz. Ihren Höhepunkt erreicht sie am 2. und 3. September 2017, wenn am Finalturnier in Aarburg die vier besten Teams pro Kategorie um den Aargauer Meistertitel kämpfen.

Die Termine der B- und Nachwuchs-Schweizermeisterschaften haben die Verantwortlichen von SwissVolley Region Aargau (SVRA) gezwungen, ihr Finalturnier auf diesen späten Zeitpunkt zu legen. Wettertechnisch ist das kein Problem, sind sich Fabian Grossmann, Geschäftsstellenleiter Beach SVRA, und Silvia Müller, Ressortleiterin Beach SVRA, einig. Nicht optimal ist die Situation für Spieler und Spielerinnen, welche auch die Indoorsaison bestreiten und Mitte/Ende August bereits mit dem Hallentraining beginnen werden. Das Aargauer Finale gleichzeitig mit der B- oder JBT (Junior Beach Tour)-SM durchzuführen, war aber keine Option. Zuviele Aargauer Beachvolleyballer hätten sich dann für eine der beiden Meisterschaften entscheiden müssen.

Erstmals Einsteigerturniere

An zwölf verschiedenen Standorten im Kanton sind die AEW Beach Trophy und die Coop JBT-Tour anzutreffen. Gegen 1000 Teams aus der ganzen Schweiz kämpfen um Punkte und bieten tollen Sport. Erstmals werden dieses Jahr zu Beginn der Saison sogenannte Einsteigerturniere in der Kategorie B3 Männer angeboten. Hier wird eine Maximalpunktzahl für die Teams festgelegt, so dass solche mit wenig oder gar keinen Punkten die Möglichkeit haben, im Tableau aufgenommen zu werden. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Einsteiger bei den Männern Mühe hatten, überhaupt einen Startplatz zu bekommen.

Die Veranstalter und SVRA hoffen auf beachfreundliches Wetter, volle Turniertableaus und viele Zuschauer. Die olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro haben gezeigt, dass Beachvolleyball nach wie vor begeistert und zu den attraktiven Sportarten zählt. Auch wenn das Niveau auf regionaler Ebene nicht ganz so hoch ist, sind immer wieder „Perlen“ zu entdecken und spektakuläre Spielzüge zu sehen. „Jeder hat einmal klein angefangen“, meint Silvia Müller augenzwinkernd. Vor allem beim Nachwuchs ist erstaunlich, welche technischen und taktischen Fähigkeiten bereits vorhanden sind. Also, Skischuhe und Helm im Estrich einmotten – Badehose und Sonnenbrille entstauben und ab in den Sand!

Informationen zur AEW Beach Trophy sind unter www.svra.ch zu finden. (svra)

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