Leserbeitrag
Seniorenferien auf der Lenzerheide

Reformierte Kirchgemeinde Möhlin

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Eine gut gelaunte Schar Senioren und Seniorinnen traf Ende Juni am schönen Ferienort auf der Lenzerheide ein; nach einem Mittagshalt bei der Tellsplatte am Urnersee und einer grandiosen Fahrt über den Oberalppass endete die Fahrt am Hotel Sunstar.

Es gab ein gemeinsames Nachtessen und das blieb so die ganze Woche: Die Küche verwöhnte die Feriengäste! Der Hoteldirektor Herr Meier, ein grosser Bündner, der um Wortwitz nicht verlegen ist, nahm sich extra Zeit für die persönliche Begrüssung. „Ja, es gebe noch zwei Chefs über ihm, seine Frau und den Hund." Fast jeden Abend erfreute er die Möhliner mit seinen Sprüchen.

Am ersten Morgen waren um 8 Uhr bereits fast alle beim Z'Morgebuffet. Im Anschluss gab es eine Morgenbesinnung; Thema der Woche: „Schaut nur auf zu den Sternen - habt Acht auf die Gassen! - ja, auf die Realität der holprigen Pflastersteine. - Und auf das Wunder am Himmel - schaut nur auf zu den Sternen, so zahlreich am Firmament. - Gott hat sie alle geschaffen, und jeden ruft er bei seinem Namen, und keiner bleibt fern."
Am Sonntag stand der Besuch des Gottesdienstes in der reformierten Kirche von Lenzerheide auf dem Programm. Ein Teil der ökumenischen Reisegruppe besuchte auch die katholische Messe
Weitere Programmpunkte waren die Fahrt in die Surselva, zwischen Chur und Ilanz. Eine grossartige Kulisse mit dem Vorderrhein und den Felsformationen; man spricht da von einem schweizerischen „Grand Canyon". Fantastisch auch die Sicht vom Parpaner Rothhorn und vom Piz Scalottas.
In Parpan wurde die Fleischtrocknerei Brügger besucht, ein Familienbetrieb, der in vierter Generation geführt wird. In dieser Familie wurde das Produkt „Bündnerfleisch" geboren. Die vielen aufgehängten Fleisch- und Wurstspezialitäten sahen köstlich aus. Die reine Luft, der Bergbach am Haus vorbei und der nahe Wald spielen eine wichtige Rolle beim Lufttrocknen. Grosse Sorgfalt und Präsenz sind geboten, denn sogar eine Termperaturschwankung kann die Qualität beeinträchtigen.

So ging die Seniorenferienwoche schnell vorbei. Fast an jedem Abend wurde eifrig gespielt und gejasst. Nach dem bunten Abend wurde auf die erfolgreiche Seniorenferienwoche angestossen und am nächsten Morgen ging es zurück nach Möhlin. Berührend die Aussage einer Seniorin nach dem Aussteigen aus dem Car: „Ich muss mich zuerst sammeln". (eme)

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