Leserbeitrag
Seniorenausflug Kaisten/Ittenthal

Marcel Siegrist
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Aus meteorologischer Sicht ist am 1. September Herbstanfang auf der nördlichen Erdhalbkugel beziehungsweise Frühlingsbeginn auf der südlichen Erdhalbkugel. Petrus nahm dieses Datum heuer besonders ernst und schickte pünktlich auf den Jahreszeitenwechsel den Temperaturen Umschwung. Und genau am Morgen des 1. September 2015 klingelte bei vielen Seniorinnen und Senioren in Kaisten und Ittenthal sehr früh der Wecker, denn es stand der jährliche Ausflug, organisiert von der Gemeinde und den Kirchgemeinden, bevor. Kurz vor 8.00 Uhr fuhren drei Cars mit 130 Personen los in Richtung Laufen. Im Restaurant Central wurde die Gesellschaft freundlich begrüsst und mit Kaffee und Gipfeli gestärkt bevor die Fahrt weiter ging nach Les Breuleux zur Stiftung für das Pferd „Le Roselet“. Unterwegs weideten bereits die ersten Pferde zwischen Kühen auf den Wiesen und Matten. Ein Bild das typisch für die Jura Region ist.

Auf dem Gut angekommen erhielten die Reisenden eine stündige Führung durch die Stallungen und Koppeln. Mit Begeisterung, Engagement und Freude berichteten die Angestellten von ihrer Tätigkeit, den Pferden und dem Gründer dieser Stiftung, Hans Schwarz. Das Ziel der Stiftung ist, die Würde der Pferde, Ponys und Esel bis ins hohe Alter zu wahren und nicht auf den Gebrauchswert zu reduzieren.

Nach einem Salat, Kartoffelgratin, Schweinsbraten mit Saucisson, Gemüse und Himbeereis ging die Reise weiter Richtung Chasseral. Der Wind wurde kühler und die Wolken dichter am Himmel, die ersten Regentropfen prasselten gegen die Windschutzscheibe. Der Humor und die Freude der Gesellschaft blieb, trotz äusserst enger Strassenführung und sehr kühlen Temperaturen auf dem Chasseral, erhalten. Drei Stunden dauerte die Rückfahrt ins Fricktal und da endlich konnten alle ihre mitgebrachten Regenschirme aufspannen und den Heimweg zu Fuss auf nassen Strassen zurücklegen. Nach drei Stunden Rückfahrt kamen alle wieder im nun sehr herbstlich kühlen Fricktal an, konnten ihre mitgebrachten Schirme aufspannen und die letzten Meter auf den nassen Strassen zurücklegen.

Den Organisatoren, Spendern, Begleitpersonen sei ein herzliches Dankeschön ausgesprochen für einen interessanten, lehrreichen und unvergesslichen Tag.