Leserbeitrag
Senioren und Seniorinnen 2016 auf der Klewenalp

Walter Keller
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Pfarrkirche St. Heinrich 1790 wurde der Grundstein der heutigen Kirche gelegt, deren Bau vom Architekten Niklaus Purtscher geleitet wurde. Wegen der Wirren um den Franzosenüberfall zog sich die Bauzeit in die Länge. Die Einweihung fand erst im Jahre 1807 statt.
Frau Gemeindeammann Erika Schibli Sie hat auch diesmal wieder sämtliche Getränke bezahlt und zwar diesmal sehr gerne wie sie ausführte. Sie wolle damit wegen der langen Strassensperre in Büblikon etwas für die geplagten Einwohner der Gemeinde tun.
Der Vierwaldstättersee von oben Auf der Klewenalp konnte man nebst der tollen Aussicht den Kräutergarten, den grossen Kinderspielplatz, den Streichelzoo und den «Murmelipark». bestaunen.
Das Berggasthaus Panorama Es befindet sich direkt bei der Bergstation Klewenalp . Man kann dort eine sensationelle Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die umliegende Bergwelt sowie ein feines Essen geniessen.
Unsere Frau Vizeammann Maja Pfister Sie teilte mit, dass sie das letzte Mal in der Funktion als Vizeammann an diesem Anlass teilnimmt und sie sich darauf freut, beim nächsten Ausflug als normale Seniorin teilnehmen zu können

Wohlenschwiler Seniorinnen und Senioren auf der Klewenalp

99 Personen nahmen am Seniorenausflug 2016 teil und freuten sich, bei schönem Herbstwetter, den vielarmigen Vierwaldstättersee von oben betrachten zu können. Die zwei Busse von Heiri Reisen – elch-tours, gekonnt pilotiert von Susanna und Fritz Gerber, waren bis auf den letzten Platz gefüllt und starteten recht pünktlich um 08.00 Uhr Richtung Bremgarten. Der dichte Hochnebel, wie er im Reusstal um diese Zeit so üblich ist, liess die Sonnenstrahlen nicht durch. Aber schon an der Kantonsgrenze bei Dietwil verzog er sich und wir konnten die ganze Reise bei herrlichem Herbstwetter geniessen. Der übliche erste Halt mit Kaffee und Gipfeli, gespendet von der Raiffeisenbank Aare –Reuss Mellingen, wurde uns im Restaurant Tell in Gisikon serviert.

Laut Reiseplan wollte uns die Reiseleiterin Josefine Heldner die Fahrt via Rotkreuz > Küssnacht > Weggis ...... , also am schönen Gestade des Vierwaldstättersees die historischen und teuer renovierten Hotels zeigen. Wegen einer Baustelle vor Vitznau mussten die Chauffeure ihre grossen Fahrzeuge wenden und bis Küssnacht zurückfahren. Die Durchgangsstrassen müssen auch hier erneuert werden nicht nur in Büblikon meinten die Fahrgäste verständnisvoll.

Um die Königin der Berge herum, auch Rigi genannt, ging die Fahrt zurück zum Zugersee und weiter nach Arth Goldau. Am 2. September 1806 sei am Südhang des Rossberges 30-40 Mio. Kubikmeter Gestein abgebrochen und zu Tale gestürzt. Dabei wurden die Dörfer Röthen, Buosingen und Goldau zerstört und es kamen 457 Menschen zu Tode erklärte uns die sehr kundige Fahrerin Susanna. Vorbei am schönen Lauerzersee erreichten wir via Autobahn recht schnell den Vierwaldstättersee und die Axenstrasse. Dort befindet sich der Weg der Schweiz.

Der Weg der Schweiz ist die Wanderroute 99 entlang des Urnersees und wurde 1991 zur 700-Jahr-Feier der Schweiz angelegt. Der Weg beginnt am Rütli und endet in Brunnen SZ, ist 35 km lang und wurde von sämtlichen Schweizer Kantonen gestaltet. Jedem der Kantone wurde ein durch Grenzsteine markierter Wegabschnitt anvertraut, wobei sich dessen Länge nach der Anzahl seiner Einwohner mit 5 Millimetern pro Person richtete. In der genannten Reihenfolge beginnt der Weg mit den Schweizer Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden und endet mit dem erst 1979 gegründeten Kanton Jura, womit die Reihenfolge durch den formalen Beitritt in die Eidgenossenschaft festgelegt ist. Er endet in Brunnen SZ auf dem «Platz der Auslandschweizer».

Durch den Seelisberg – Tunnel, er sei der längste 2 röhrige Tunnel der Schweiz mit einer Länge von 9292 Meter, erklärte uns Susanna, erreichten wir ziemlich pünktlich Beckenried und konnten mit der kürzlich neu erbauten sehr modernen Luftseilbahn bequem auf die Klewenalp, ein tolles Wander- und Aussichtsparadies, bringen lassen und die unbeschreiblich fantastischen Rundsicht geniessen. Die nicht billigen Fahrpreise mussten wir nicht bezahlen, weil die Billets von der Reiseleitung verteilt wurden.

Im schönen Bergasthaus Panorama wurde uns ein feines Essen serviert und wie es bei diesen Anlässen so üblich auch einige Ansprachen gehalten. Vor allem hat unsere Frau Gemeindeammann Erika Schibli wieder sämtliche Getränke bezahlt und zwar diesmal sehr gerne wie sie ausführte. Sie wolle damit wegen der langen Strassensperre in Büblikon etwas für die geplagten Einwohner der Gemeinde tun. Maja Pfister teilte mit, dass sie das letzte Mal in der Funktion als Vizeammann an diesem Anlass teilnimmt und sie sich darauf freut, beim nächsten Ausflug als normale Seniorin teilnehmen zu können.

Auf der Klewenalp konnte man nebst der tollen Aussicht den Kräutergarten, den grosse Kinderspielplatz, den Streichelzoo und den «Murmelipark». bestaunen. Um 16.30 Uhr fuhr uns die Bergbahn hinunter nach Beckenried und die beiden Busse konnten um 16.00 Uhr ihre Motoren für die Heimreise starten

Auf der Autobahn ging die Heimreise via die vielen Tunnels an Luzern vorbei zum Sempachersee. Bei Schenkon ging die Reise wieder auf der normalen Strasse weiter und zwar nach Beromünster. Dass dieser berühmte Landessender den Sendebetrieb eingestellt hat wissen sicher alle. Bis 1934 hiess die Gemeinde offiziell Münster. Nach dem Bau des Landessenders Beromünster (1931) wurde die Ortschaft in Beromünster umbenannt, um sie auf der Radio-Senderskala von der MW-Station Münster in Westfalen zu unterscheiden. Hätte die Gemeinde dem Namenswechsel nicht zugestimmt, wäre der in der Gemeinde Gunzwil gelegene Landessender nach dem nahen Städtchen Sursee benannt worden. Namensgebend war das im Ort gelegene Chorherrenstift Beromünster, das der Legende nach von Graf Bero von Lenzburg in Erinnerung an seinen Sohn Adalbert, der im Zweikampf mit einem Bären gestorben war, erbaut worden sein soll.

Via Mosen am oberen Ende des Hallwilersees, Villmergen und Dottikon erreichten unsere beiden Busse um 17.50 Uhr Wohlenschwil und Büblikon. Ein schönes Erlebnis für alle Ausflügler, besonders für die beiden ältesten Teilnehmer Pfister Heidi und Bärtschi Fritz sowie die „Jungen“ mit Jahrgang 1951 Zurkirch Hansruedi, Schaffner Emma, Gloor Paul, Rickli Daniel und Schibli Agnes welche zum ersten Mal mitfahren durften. Die tollen Bilder von unseren beiden Fotografen Josy Heldner und Max Maurer können später in einem Fotobuch betrachtet werden.

Wk