Leserbeitrag
Schneeschuhlaufen der Turngruppe Zufikon

Schneeschuhlaufen

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In Andermatt stiegen bei stahlblauem Himmel die 11 Teilnehmer aus den Autos in den Zug nach Nätschen um, wo noch ein weiterer Teilnehmer eintraf. Während der Bahnfahrt nach Nätschen bestaunten wir bereits erste herrliche Bilder der Alpenwelt im Winter. Nätschen war nach wenigen Minuten erreicht, wir schnallten Schneeschuhe an und starteten hier auf 1842m ü.M. zu einer tollen Schneeschuhtour. Der Anstieg über den Hang, mit knappen Schneeverhältnissen, zur Endstation Sesselbahn in 2309m ü.M. brachte uns doch dazu einige Schweisstropfen zu verlieren. Zwischendurch von Othmar eingeschaltete kurze Zwischenhalte ermöglichten uns die verlorene Flüssigkeit wieder zu ersetzen und das prachtvolle Panorama zu bestaunen. Weiter über Strahlgant Richtung Lutersee, mal leicht auf- oder abwärts, bei passendsten Schneeverhältnissen, erreichten wir kurz vor dem Lutersee die Höhe 2387m ü.M. wo wir die Mittagsrast einschalteten. Hier genossen wir an Sicht von Panorama das absolute Maximum: Oberalppass, Pazolastock das Ziel der letztjährigen TGZ-Bergtour, Gemsstock ein Begriff für gute Skifahrer, das Urserental, Galenstock wie sich auch alle nennen, erklärt von Othmar und Godi. Nach der Stärkung und dem Verdauerli von Othmar folgte der Abstieg zum zugefrorenen Lutersee. In der Gegend Strahlboden so 2250m ü.M. wollten doch einige in einem vorbereiteten Iglu übernachten und waren kaum mehr für Fortbewegung zu bringen. Immer wieder das winterliche Wunder von Panorama bestaunend gelangten wir nach so ca. 3,5 Std. reiner Wanderzeit wieder zur Station Sesselbahn. Nun teilte sich Spreu vom Profi. Vier Mann/Frau bestiegen zusammen passend den Sessellift nach Nätschen und erholten sich im Restaurant. Acht gut trainierte Unermüdliche trafen einige Minuten später zu Fuss kommend zur Pause bei uns ein. Nach dem Genuss auf der Terrasse, folgte die Fahrt wieder per Zug nach Andermatt was nochmals die letzten Blicke in die Berge ermöglichte. Rasch sind Rutschfahrt auf dem Hosenboden, die Muskelkrämpfe, die Aufstiege mit hohem Puls nur noch schönste Erinnerungen.

Herzlichen Dank an unsere Tourenleiter Othmar und Godi - bis zum nächsten Mal. A/Sz

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