Leserbeitrag
Schnee, Wind und nasse Hosen

Wintersportwoche der Schule Seengen

Fritz Thut
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Vom 2. bis 6 März 2009 war es wieder soweit, die SchülerInnen der 2. und 3. Oberstufe der Schule Seengen fuhren ins Wintersportlager in die Berge und lernten in der traditionellen Wintersportwoche ihr Schneegerät und einander besser kennen.

Mit Spannung und Vorfreude machte sich jede Gruppe auf den Weg von Seengen zu einem der vier verschiedenen Zielorte Adelboden, Lenzerheide, Melchseefrutt und Samedan.

„Zu unser aller Freude schickte uns Petrus als kleines Begrüssungskomitee hartnäckige Wolken, ergiebige Schneefälle und garstige Winde, die sich im Laufe der Woche als treue Begleiter entpuppten. Es schneite zeitweise sogar so ergiebig, dass wir wegen Lawinengefahr gar nicht mehr alle Lifte und Pisten benutzen durften. Unserer guten Laune konnten das alles jedoch nichts anhaben." Diese Wettersituation war bezeichnend für alle Lager. Ausgerechnet in dieser Woche war das Wetter überhaupt nicht auf der Seite der Wintersportler.

Auf dem Programm der verschiedenen Lager standen tolle Aktivitäten, die da wären Skifahren, Snowboarden, Schlitten, Langlaufen, Schneeschuhwandern oder Iglu- und Schneeskulpturen-Bauen - wie es das Wetter eben zuliess.
Die frische Luft bewirkte bei vielen eine gesunde Gesichtsfarbe und am Abend einen tiefen Schlaf.

„Dank der intensiven sportlichen Betätigung an der frischen Luft waren am Abend immer alle ganz zufrieden. Man genoss das Zusammensein im Zimmer oder beim Töggelen, Ping Pong oder Lotto spielen."

Konnte man sich nicht draussen aufhalten, so konnte man viele lachende und fröhliche Gesichter bei gemütlichen Gesellschaftsspielen und Indooraktivitäten beobachten.

Highlight wie eine Fackelwanderung im Schnee, Fackelbeleuchtung beim Skifahren auf der Piste, Übernachtung im Iglu oder Schlitteln auf der längsten Schlittelbahn der Zentralschweiz bereicherten die Woche mit etwas Besonderem.

„Nach sechs unterhaltsamen, fröhlichen, unfallfreien und anstrengenden Tagen machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Für uns war diese Woche ein voller Erfolg und wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr!"
Auch wenn Frau Holle während der 5 Tage nur selten aufgehört hatte, ihre Betten zu schütteln, so waren alle froh, dass keine Verletzten zu beklagen waren. Sondern es kehrten alle gesund und munter zurück und SchülerInnen und Leiter erzählten von ihren Erlebnissen der vergangenen Woche und dass sie „viele neue Freunde und andere Leute kennengelernt" haben.