Leserbeitrag
Rhythm and Jews, ein Hörvortrag von Martin Schäfer

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Sonntag 10. April um 16.00 Uhr im Grand Casino Baden, 1. Stock

„Rhythm & Jews“. Der Beitrag jüdischer Musiker und Musikerinnen zur amerikanischen Populärmusik, Dr. Martin Schäfer.

Gibt es überhaupt so etwas wie jüdische Musik?

Von Irving Berlin bis Bob Dylan, von Al Jolson über Barbra Streisand und Carole King bis zur Hip-Hop-Gruppe Beastie Boys und zum chassidischen Reggae-Sänger Matisyahu ist der amerikanische Pop bis heute entscheidend mitgeprägt von jüdischen Musikern und Musikerinnen. Man könnte sogar sagen: neben dem immensen afroamerikanischen Einfluss ist der jüdische Beitrag das wichtigste einzelne Element für die Entstehung dessen, was wir als Pop zusammenfassen.

Was verbindet z.B. die Klezmer-Musik mit Blues und Jazz? Gibt es Affinitäten zwischen „jüdischem“ und afroamerikanischem Musizieren? Der Referent wird mit Hörbeispiele seinen Vortrag zum Klingen bringen, wir sind gespannt.

Dr. Martin Schäfer, 1948 in Mellingen (Aargau) geboren und aufgewachsen, studierte in Basel Philosophie und Geschichte. 1976 – 2013 war er Redaktor bei Schweizer Radio DRS („Black Music Spezial“ und „Blues Special“). Er konzipierte 2001 die DU Jubiläumsausgabe zu „Bob Dylan, der Fremde“, 2004 erhielt er den Zürcher Radiopreis für die Serie „50 Jahre Rock’n’Roll“, 2007 den Swiss Blues Award. Zuletzt publizierte er ein Buch zu „50 Jahre Johnny Cash“, Werk und Wirkung (Suhrkamp, 2008) Er ist freier Mitarbeiter der NZZ und Referent zum Thema Populärmusik.

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