Leserbeitrag
Oberentfelder Seniorinnen reisten nach Meiringen

Erlebnisreiche Reise

Marcel Siegrist
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„Dies war ein Herbsttag, wie ich keinen sah..." (Hebbel) Bei stahlblauem Himmel, überzuckerten Bergspitzen vom ersten Schnee und mit Blick auf die schönsten Herbstbäume fuhren die Seniorinnen über Luzern, dem Sarner- und Lungernsee entlang über den Brünig nach Meiringen, wo bereits Gipfeli und Kaffee warteten, bevor man die Meringue-und Versandbäckerei Frutal besichtigte. Wie zuckersüss das roch! Habt ihr gewusst, dass die köstlichen Meringues schon vor 400 Jahren erfunden wurden und ihren Namen „Meiringe" dem Dorf Meiringen verdanken, und dass man erst in Frankreich den luftigen Eiweiss-Zuckerhauben Meringues sagte? Herr Frutiger hat sogar seit 1986 den Weltrekord inne mit seinem Riesenmeringue, das er aus 2500 Eiweissen hergestellt hatte und das über zwei Meter lang war. Zudem hat er uns auch verraten, dass seine Meringues nur mit süddeutschem Zucker gelingen, weil dieser viel feiner als unser Aarberger Zucker ist. Mit dem Spritzsack, alles von Hand, stellt er seine weit bekannten Spezialitäten her, die auch von Hand abgepackt werden. Ein herrlicher Spaziergang führte uns später zum wunderschönen Gasthaus „Alpbach", wo nach einem feinen Mittagessen eine Portion Meringue nicht fehlen durfte .Am Nachmittag erkundeten wir Meiringen, bewunderten die Holztonnendecke in der Michaelskirche, besuchten das Sherlock Holmes Museum oder setzten uns an die wärmende Herbstsonne.
Die Heimfahrt mit unserem bewährten Chauffeur Willy Gloor war einmalig schön. Die schneebedeckte Jungfrau lugte zwischen den Herbstwäldern hervor, Brienzer- und Thunersee glänzten, und die schmucken Dörfer zogen unsere Blicke auf sich. Wohlbehalten erreichten wir Oberentfelden. Was für ein herrlicher Ausflug! Was für ein Wetter! So ist es eben, wenn Engel reisen. (kbr)

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