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Unterrichte draussen

Blunschi Blunschi
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Bild: Blunschi Blunschi
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(chm)

5. /6. Klasse Rüfenach: Unterrichten draussen

Was eignet sich in dieser Pandemie besser als Unterrichten draussen. Dieses besondere Erlebnis erlebten die SuS der Mittelstufe von Rüfenach.

Der Besuch des Birchofes mit anschliessendem Minigolf spielen war dabei die Krönung.

Auf den Spuren der Pfahlbauern

Bei herrlichem Herbstwetter marschierten die SuS zusammen mit der Klassenlehrperson zum Wasserschlossblick. Es gibt tatsächlich noch Kinder von Rüfenach, welche das erste Mal dort waren. Während die Kinder in das Leben der Pfahlbauern eintauchten, lichtete sich der Nebel und die Aussicht auf das Wasserschloss war wunderbar. In Gruppen bauten die Kinder einen Gewichtswebstuhl, wie er zu den Zeiten der Pfahlbauer benutzt wurde. Mit viel Eifer diskutierten sie ihr Vorhaben, suchten ihr Material zusammen und bauten mit viel Elan. Die Krönung des Ganzen war das Einweben von diversem Naturmaterialien.

Orientierungsläufe

Ein weiterer Schwerpunkt war das Kennenlernen des Orientierungslaufes. Auf dem Schulgelände absolvierten alle einen Foto-OL. Hier konnte jeder sein Gedächtnis optimal einsetzen. Das Erlernen des Kompasslesens bereitete einigen schon etwas Mühe. Doch der Linien-OL schafften alle. Den OL mit Kompass auf dem Schulgelände diente der Vertiefung. Ein weiteres Übungsfeld war der Wald–OL. Hier musste man schon Karten oder Kompass lesen können. Einige schafften dies bravourös.

Besuch des Birchhofes

Zwei Schülerinnen wünschten sich, uns den Birchhof in Gebenstorf zeigen zu dürfen. Sie besuchen dort Reitstunden und sind total begeistert von den Ponys und Pferden. Sie bereiteten sich seriös vor, sodass wir viel Neues erfuhren und die Zeit wie im Fluge verging. Am Nachmittag spielten wir alle eine Runde Minigolf in Windisch, was die Kinder sehr freute.

Musikunterricht im Freien

Ein paar Gläser, Holzschläger und: Wasser – damit kann man wunderbar experimentieren und musizieren. Dass man Gläser auch durch Streichen der oberen Ränder zum Klingen bringen kann, war schnell herausgefunden. Ein bisschen Geduld brauchte das Zusammenstellen der passenden Tonhöhen (durch unterschiedliches Befüllen der Gläser mit Wasser). Ein paar Absprachen für die rhythmische Gestaltung … Zwei drei Probeläufe – und schon klingt eine richtig schöne Gemeinschaftskomposition.

Die Schulwoche verlief wie im Fluge. Der Wald erwies sich als ein perfekter, aussergewöhnlicher und sehr inspirierender Lernort. Die Kinder lernten viel voneinander und unterstützen sich gegenseitig.

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