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Pilzfreunde planen die Zukunft

Walter Schmid
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Bild: Walter Schmid

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(chm)

«Leider mussten wir im letzten Jahr bedingt durch die Pandemie unsere Aktivitäten stark reduzieren», stellte David Germann, Präsident der Pilzfreunde Welschenrohr in seinem Jahresbericht fest. Wohl fanden Generalversammlung und Vereinsarbeit noch statt, aber Reizkertour und Bergtour mussten abgesagt werden. So erinnerte Aktuar Edgar Zettler gerne an das gelungene Jubiläumsfest vom Herbst 2019, das noch ohne Einschränkungen durchgeführt werden konnte. Das reduzierte Programm wirkte sich eher positiv auf die Vereinskasse aus, wie Kassier Norbert Fink berichten konnte. Hannes Egli trat infolge Wegzug aus dem Verein aus, während mit Reto Grimm und Sascha Rütti zwei Neumitglieder beitraten. Im Traktandum Wahl gab es den Rücktritt von Joshua Distel zu verzeichnen, dessen Sitz unbesetzt bleibt. Nebst den erwähnten Präsidenten, Aktuar und Kassier gehören Urs Rippstein als Vizepräsident, Oswald Germann als Pilzkontrolleur und Philipp Schmid als Beisitzer weiterhin dem Vorstand an. Das Jahresprogramm präsentiert sich im üblichen Rahmen: Vereinsarbeit im Brünnli, Reizkertour am Brünnlitag und Bergtour auf den Oberdörferberg.

Brunnentrog und Pilzkontrolleur

Zwei wichtige Themen dürfte den Verein im kommenden Jahr beschäftigen. Der Brunnentrog ist morsch und undicht geworden und muss nach 20 Jahren ersetzt werden. Sponsoren werden gesucht. Seit Jahren wirkt Oswald Germann als Pilzkontrolleur, früher offiziell im Auftrag der Gemeinde, bis heute als wichtiges Mitglied im Verein. «Langsam muss sich der Verein mit meiner Nachfolge befassen, altershalber möchte ich das Amt gelegentlich übergeben», meinte er. Die Ausbildung und die Kurse habe er jeweils als persönliche Bereicherung empfunden. Voraussetzung seien gewisse Grundkenntnisse und Freude an der Pilzkunde. wsw