jodlerklub Schlieren
Mit der «Linth» in die Rosenstadt

Hans-Peter Schärer
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Bild: Hans-Peter Schärer
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(chm)

Nach der langen, eher anspruchsvollen Zeit ohne Proben und noch viel weniger Auftritten, konnten wir zumindest für unsere Mitglieder samt Anhang einen Ausflug organisieren. Jodlerinnen und Jodler machten sich am Bürkliplatz bereit für die Seereise ab Zürich nach Rapperswil. Allesamt selbstverständlich «bewaffnet» mit Covid-Zertifikat und Ausweis. Pünktlich hiess es für die Crew «Leinen los!». Für das vorgesehene Mittagessen waren hübsch dekorierte Tische vorbereitet. Bald war Zeit, sich zu stärken. «Petrus erhielt bereits vorab frühzeitig eine entsprechende Absichtserklärung. Und, er schaffte es problemlos, uns mit herrlicher Sonne und dementsprechend optischen Eindrücken links und rechts des Fahrwassers zu vermitteln, derentwegen wir u. a. diese Reise auch eingeplant hatten. Essen und Getränke, da gilt der Dank der tadellosen Küche und dem Service, waren ausgesprochen speditiv und nicht zuletzt liebevoll und lobenswert fein zubereitet. 2¾ Stunden waren verfügbar, also ausreichend Zeit, gemütlich zu verpflegen, See, Sonne und tiefgrüne Panoramen beidseitig des Sees ausgiebig zu geniessen.

Nicht ganz ohne Hintergedanken reisten Jodlerinnen und Jodler in ihren «Chutteli» und wurden darauf natürlich angesprochen. So durften wir zur grossen Freude der Passagiere auch das eine und andere Lied zum Besten geben. Die Auftritte wurden herzlich und gebührend applaudiert.

Rapperswil lockte bei herrlich angenehmen Temperaturen zu einem Altstadtbummel. Sylvia Bernet, die Gattin des Vereinspräsidenten Alfons, selber in der Altstadt aufgewachsen, verstand es ausgezeichnet, uns auf Rapperswiler-Eigenheiten hinzuweisen. Schloss und Rosengärten gehörten selbstverständlich zum Muss. In der Kirche, sie war beinahe leer, organisierten wir uns für einen unvorhergesehenen Auftritt. Die fast menschenleeren Gebäulichkeiten erzeugten mächtigen musikalischen Eindruck.

Am Rundgang-Ende erfreuten wir uns ausserdem am zufällig an diesem Tag stattfindenden Markt mit viel Betrieb und Menschen aller Couleur. Den Durst zu löschen in einem der mannigfaltigen Lokale, war gar nicht so einfach. Aber, wir fanden einen verständigen Restaurateur. Dafür bedankten wir uns mit ein paar Liedern. Wir durften Gäste und Menschen im Umfeld mit ein paar lüpfigen Melodien unterhalten.

Eine ausgesprochen tolle Vereinsreise mit vielen positiven Eindrücken endete am späteren Nachmittag. Die SBB brachten uns alle wohlbehalten zurück ins heimische Limmattal. ― schp

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