leserbeitrag
Männerturnverein Rheinfelden unterwegs

Hans-Jörg Degen
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(chm)

Am letzten Donnerstag war es wieder so weit. Siebzehn Mitglieder des Männerturnvereins Rheinfeldes machten sich auf die Reise. Ein Kleinbus brachte uns nach Zürich. Im Tiefbrunnenquartier besuchten wir nach einer kurzen Kaffeepause das Mühlerama. Der Leiter dieses Museums führte uns durch diese sich über vier Stockwerke erstreckende ehemalige aber immer noch funktionsfähige Getreide-Mühle. In interessanten Erläuterungen wurde uns der mehrstufige Prozess erklärt, der aus Korn Mehl entstehen lässt. Es wurde uns bewusst, wie viele präzise aufeinander abgestimmte Schritte nötig sind, bis das gewünschte Endprodukt als z.B. Weiss-, Halbweiss-, Ruch- oder Vollkornmehl in den Sack abgefüllt werden kann. Daneben verstand es der Referent ausgezeichnet, uns auch auf die äusserst interessanten technischen Details hinzuweisen, die in einer solchen Anlage zu finden sind. Die vorgesehene Zeit verging im Fluge und so ging es mit dem Bus bald weiter bis zur Bahnstation Uitikon Waldegg. Der vom Hauptbahnhof Zürich kommende Zug brachte uns auf den Uetliberg. Vorerst galt es nun, sich mit einem Picknick für die bevorstehende Wanderung zu stärken. Anschliessend führte uns Peter auf einer fast dreistündigen Wanderung über den Rücken des Uetliberges hoch über dem Zürichsee bis zum Albis. Nach einer kurzen Einkehr im Albishaus konnten wir wieder den Bus besteigen und uns in den Landgasthof Hasenstrick in Dürnten befördern lassen. Dort durften wir uns ein feines Abendessen schmecken lassen – und uns auf ein erholsames Nachtlager freuen.

Am Freitag wechselten wir wieder die Seeseite und starteten eine zweite, ähnlich anspruchsvolle Wanderung von Schönenberg aus. Auch hier folgten wir einem schönen, kurzweiligen Wanderweg über Felder und durch Wälder des Zürcherhinterlandes. Unterwegs machten wir Halt im Gartenbereich einer gemütlichen Besenbeiz. Nach einer ausgedehnten Rast nahmen wir unsere Wanderung wieder auf, marschierten der Sihl entlang und trafen eingangs Sihlbrugg wieder auf unseren Kleinbus. Die Heimreise verlief problemlos, wenn man von den alltäglichen Staus auf unseren Strassen absieht. Wir waren bei idealen Wanderwetterbedingungen unterwegs und haben während zweier Tage die Ruhe, die Natur, das Wandern und die Gemeinschaft genossen. Erwartungsfroh blicken wir bereits auf die Zweitägige im nächsten Jahr.

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