sP Entfelden
Lucia Engeli, Petra Huckele-Rigoni und Alfred Stiner im grossen Interview

Nico Zobrist
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Bild: Nico Zobrist

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(chm)

Bildquelle: Solenthaler Photography

Am 26. September finden in Unterentfelden und Oberentfelden die kommunalen Wahlen statt. Nebst ihren Kandidierenden für die lokalen Kommissionen stellt die SP auch drei engagierte EntfelderInnen für die Gemeinderäte. In Oberentfelden kandidiert Petra Huckele wieder als Vizeammann. In Unterentfelden kandidiert der bisherige Vizeammann Alfred Stiner neu als Gemeindeammann. Lucia Engeli kandidiert neu für den Gemeinderat, um den Sitz von Heinz Lüscher zu erben. Im Gespräch verraten dir die drei Kandidierenden ihre Visionen und vergangenen Projekte für Entfelden.

Zuerst ein kleiner Icebreaker: Ihr seid jeweils eine Pizza, welche seid ihr?

Alfred: Pizza «quattro stagioni», abwechslungsreich, reichhaltig, einmalig, wie die vier Jahreszeiten es halt sind.

Petra: Pizza «pugliese» mit Olivenöl, Tomatenscheiben, Oregano, Mozzarella – authentisch, würzig, delikat.

Lucia: «Wassermelonenpizza» mit Oliven und Feta: Farbig, aromatisch, geschmackvoll.

Was macht ihr eigentlich beruflich neben der Politik?

Petra: Ich arbeite als Schadenspezialistin UVG bei der Suva Aarau.

Alfred: Ich arbeite beim Kantonalen Steueramt Aargau als Sektionsleiter Quellensteuern.

Lucia: Ich arbeite als Ärztin im Kantonsspital Aarau.

Wieso möchtest du für den Gemeinderat kandidieren, Lucia?

Ich war noch nie der Typ dafür, Dinge einfach auf mich zukommen zu lassen. Ich packe gerne an und engagiere mich. Ich habe schon an verschiedenen Orten und Gegenden gewohnt: im Züri Oberland, in der Stadt Zürich, sowie in Basel. Aber ich habe mich noch nie mit einem Ort so verbunden wie mit Unterentfelden. Dieser schöne Fleck Erde und die herzlichen Unterentfelder*innen haben es mir angetan. Hier möchte ich mich mein Bestes geben.

Welche politischen Erfahrungen durftest du bereits sammeln, Lucia?

Die SP Unterentfelden wurde genau dann neu gegründet, als ich der SP beigetreten bin. Da es dann Leute brauchte, die mithelfen, diese neue Sektion zu etablieren, habe ich von Anfang an tolle Chancen zur aktiven Mitgestaltung bekommen. Das Vertrauen, welches mir die ‘alten Hasen’ der Partei entgegengebracht haben, hat mich berührt und ermutigt, mich wirklich zu engagieren. Meine politische Laufbahn ist somit noch kurz. Ich habe mich für eine Fusion der beiden Sektionen Unter- und Oberentfelden eingesetzt, was im August 2020 vollzogen wurde. Auch fand ich den Zukunftsraum Aarau ein spannendes, überzeugendes Projekt, das eine Stärkung der Region ohne einen Verlust der Identität für unser Dorf bedeutet hätte – zumindest in meinen Augen. Darum habe ich mich für den Zukunftsraum stark gemacht. Auch dies habe ich in Ober- und Unterentfelden gemacht. Wie das Thema ‘Zukunftsvisionen’ für Unterentfelden nun weiterverfolgt werden soll, ist aktuell offen und ich bin sehr gespannt auf die Diskussionen an der bevorstehenden Zukunftskonferenz im September.

Wie gefällt dir deine Arbeit als Vizeammann, Petra, und wieso möchtest du für eine weitere Amtszeit gewählt werden?

Oberentfelden, seit meiner Geburt meine Wohn- und Heimatgemeinde, ist in den vergangenen 50 Jahren um das Doppelte gewachsen. Inzwischen wohnen etwa 8500 EinwohnerInnen verschiedenster Nationaliäten in unserer Agglomerationsgemeinde. Die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und die Autobahn sowie das breite Angebot, das Oberentfelden bietet, verbunden mit dem Vorhandensein aller Schulstufen machen unser Dorf zu einem attraktiven Wohnort.

Ein Wachstum in der Grösse birgt vielfältige Herausforderungen. Die Infrastruktur muss den Bedürfnissen angepasst sein. Es ist wichtig, eine gute Schule mit genügend Schulraum anbieten zu können. Die ausreichende hausärztliche Versorgung ist sicherzustellen. Vereine sollen ihr Vereinsleben pflegen können und sportliche Aktivitäten sollen im Dorf mit den dazugehörigen Anlagen möglich sein. Den sozial Schwächeren soll die nötige Unterstützung gewährt werden, damit auch sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Es gilt eine gute Zusammenarbeit mit den angrenzenden Gemeinden zu pflegen, um Synergien zu nutzen. Dies sind nur ein paar wenige Beispiele von Themen, mit welchen ich mich in den vergangenen 8 Jahren auseinandersetzen durfte. Die Arbeit als Gemeinderätin gefällt mir generell sehr gut, die zusätzliche Aufgabe als Stellvertretung des Gemeindeammanns runden mein Tätigkeitsgebiet ab und macht mir Freude. Deshalb möchte ich auch in der kommenden Legislatur die Bevölkerung vertreten und Lösungen für die Probleme der Zukunft finden.

Welche Projekte konntest du in Oberentfelden bereits in Angriff nehmen, Petra?

Bereits zu Beginn meiner ersten Amtsperiode hatte ich mir Gedanken gemacht, wie die Sozialhilfebeziehenden unterstützt werden könnten, damit sie einfacher auf den Weg in die Arbeitswelt zurückfinden. Nach intensiven Recherchen habe ich das Projekt “Lohn statt Sozialhilfe” erarbeitet. Es handelt sich dabei um ein Arbeitsintegrationsprojekt. Geeignete Klientinnen und Klienten werden während einer begrenzten Zeit von der Gemeinde Oberentfelden angestellt. Es handelt sich um Einsätze im Bauamt, Mithilfe bei hauswartlichen Arbeiten im Gemeindehaus, Betätigung in der Littering-Truppe und vieles mehr. Parallel dazu werden diese Personen von unserem Jobcoach betreut, welcher ihnen bei der Erarbeitung von aktuellen Bewerbungsdossiers und bei der Stellensuche hilft. Bis heute konnten durch dieses Projekt etliche Sozialhilfebeziehende in den Arbeitsmarkt zurückkehren.

Alfred, wieso möchtest du den Sprung vom Vizeammann zum Gemeindeammann wagen? Ist das nicht ganz viel Arbeit?

Seit meiner Geburt 1962 lebe ich in Unterentfelden. Am Anfang stand meine Erziehung mit meinen drei Schwestern. Meine Eltern haben mir solidarische Werte vorgelebt. Das hat mich geprägt. Dazu gehört auch das Bestreben, zu Schwächeren und zur Umwelt Sorge zu tragen. Prägend war für mich auch im 2011 meine Verpartnerung mit meinem Mann Ralf. Gleiche Rechte und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit, sondern Errungenschaften, für die es sich immer und überall zu kämpfen lohnt. Die Eindrücke, die ich bis anhin sammelte, sind bis heute ein wichtiger Antrieb für meine politische Arbeit. Ich bin überzeugt, mit meiner Erfahrung als Mitglied und Präsident der Finanzkommission, meiner langjährigen Mitarbeit in verschiedenen Kommissionen und Vereinen, meinem persönlichen Erfahrungsschatz und seit dem 1. Januar 2018 als Gemeinderat/Vizeammann bestens qualifiziert zu sein, um mich den verschiedenen Herausforderungen zu stellen. Schliesslich leitet mich aber auch der Wunsch, den Menschen von Unterentfelden etwas zurückgeben zu können, denn hier habe ich meinen Lebensmittelpunkt, hier habe ich meine Freunde und Freundinnen, hier finde ich Erholung und Ruhe.

Als Gemeindeammann werde ich mich mit all meinen Kompetenzen für ein modernes Unterentfelden einsetzen, in welchem Bürger*innennähe und Einbezug der verschiedenen Generationen eine Selbstverständlichkeit sind. “Tun”, “Vielfalt” und “Flexibilität” sind meine Lieblingswörter. Mein Engagement für unsere Gemeinde soll von diesen Begriffen geprägt sein. Mein Arbeitgeber, der Kanton Aargau, unterstützt die Anwendung von flexiblen Arbeitsformen. Es bringt mir mehr Flexibilität in der Tagesplanung. Gleichzeitig werde ich mein Arbeitspensum reduzieren. So stehen mir die nötigen Ressourcen für die vielfältigen Aufgaben zur Verfügung.

Welche Projekte konntest du bereits für die Gemeinde Unterentfelden anpacken?

Die flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf dem gesamten Gemeindegebiet, Digitalisierung der Verwaltung, ein gefestigter Schulstandort, ein zeitgemässes und attraktives Personalreglement und die Ersatzanschaffung eines Kommunalfahrzeuges für den Technischen Betrieb, das nur eine Auswahl von abgeschlossenen Projekten. Weitere Projekte wie die Sanierung und Instandsetzung des Regenüberlaufbecken Schifflibach, das Bauprojekt “Regionales Ausbaukonzept Neubau Reservoir Distelberg für die Gemeinden Ober- und Unterentfelden”, der Neubau AVA-Haltestelle Unterentfelden Oberdorf, das Projekt Hochwasserschutz und Offenlegung Schifflibach vom Waldrand bis zur Schützenmattstrasse, die Neuorganisation Führungsstrukturen Volksschule und die Überarbeitung des Abfallreglements sind in Bearbeitung.

Wie lautet eure Politik in je einem Satz auf den Punkt gebracht?

Lucia: Gemeinsam sind wir stark: Ohne Zusammenarbeit geht nichts – Zusammenarbeit ist aber nur möglich, wenn man nicht vergisst, wer man ist.

Alfred: Im Mittelpunkt meiner Politik steht der Mensch mit seiner Würde und Freiheit.

Petra: Stark und engagiert für heute und morgen und für alle. Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.

Was bedeutet für euch “Freiheit, Gleichheit & Solidarität” ganz konkret in euren Gemeinden?

Petra: Wir haben das grosse Glück, in Freiheit leben zu können. Wir können unseren Wohnort, unseren Beruf, unsere Lebensform und vieles mehr selber wählen. Gleichheit und Solidarität kann nur gelebt werden, wenn Zusammengehörigkeit gefühlt wird und die Leute füreinander eintreten. Die multikulturelle Bevölkerung von Oberentfelden zeigt uns diesen Anspruch deutlich.

Alfred: Echte Freiheit und echte Gleichheit kann es nur in einer solidarischen Gesellschaft geben. Solidarität heisst, wechselseitig füreinander einzustehen. In Unterentfelden wird das gelebt und dazu wollen wir Sorge tragen.

Lucia: Um sich frei bewegen zu können braucht es einen starken Boden. Diesen Boden ziehen wir alle, als Gesellschaft. Er soll nicht löcherig sein und niemanden durchfallen lassen (Solidarität), jedoch auch niemanden am Tanzen hindern (Freiheit).

Petra, wie sieht eine soziale Gemeinde aus?

Nicht alle EinwohnnerInnen stehen auf der Sonnenseite des Lebens. Sie sind vielleicht krank, arbeitslos, eventuell fühlen sie sich alt und einsam. Sie alle sind Teil unserer Dorfgemeinschaft und bedürfen unserer Solidarität. Die Gemeinde ist ihr Lebensraum. Auch sie sollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Eine Gemeinde sollte daher unterstützende oder entlastende Angebote bereitstellen. Projekte wie “Lohn statt Sozialhilfe”, “Altern in guter Gesellschaft”, “Generationen in der Schule”sowie “Mutter-Kind-Treffen”, Spielplätze und Jugendtreff können das künftige Zusammenleben in einer Gemeinde positiv beeinflussen.

Lucia, was braucht eine Gemeinde für eine starke Bildung?

Bildung hat für mich viel mit Neugier zu tun. Kinder sind neugierig und möchten die Welt erkunden. Diesen Wunsch sollten wir bestmöglich erfüllen. Oft benutzen wir den Bildungs-Begriff zu eng und setzen ihn mit Ausbildung und Diplomen gleich. Ich bin stolz auf das duale Bildungssystem der Schweiz und auf die hohe Qualität der Arbeit von Handwerkern. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass jedes Kind das lernen kann, was es interessiert. Auch ist es mir ein Anliegen, dass für einen guten Job ein guter Lohn bezahlt wird. Wir sollten unser Bildungssystem für seine Dualität stabilisieren und uns davor hüten, den Druck, etwas studieren zu müssen, noch mehr zu verstärken.

Alfred, wie packen wir die Klimakrise auf kommunaler Ebene an den Wurzeln an?

Die Klimakrise betrifft uns alle, rasche Handlungen sind bitter nötig. Im Jahr 2020 hat der Gemeinderat die Energiekommission reaktiviert, welche für Nachhaltigkeits- und Energiefragen zuständig ist. Sie sorgt auch für eine verwaltungsübergreifende Betrachtung dieser Themen. Ich bin der Meinung, dass mit einer Verankerung von konkreten Klimazielen, z.B. in der Gemeindeordnung oder in der BNO (Bau- und Nutzungsordnung), der Relevanz des Themas gerecht werden kann. Mit dem aktiven Anpacken von konkreten Klimazielen auch auf kommunaler Ebene übernimmt die Gemeinde Unterentfelden Verantwortung. Unbestritten wird der Beitrag einer einzelnen Gemeinde nicht die Lösung der Klimaproblematik bringen, dafür ist der Beitrag vieler gefragt: Staaten, Regionen, Gemeinden, Organisationen und schliesslich muss jede und jeder Einzelne dazu beitragen. Übernehmen wir Verantwortung und gehen mit gutem Beispiel voran.

Petra, wie sieht die Zusammenarbeit der Gemeinden in Zukunft aus?

Leider wurde das Projekt “Zukunftsraum Aarau” an der Urne deutlich abgelehnt. Offenbar ist die Zeit für eine grössere Fusion noch nicht reif. Diesen Entscheid der Bevölkerung gilt es zu akzeptieren. Schon heute hat die Gemeinde Oberentfelden mit vielen angrenzenden Gemeinden Zusammenarbeitsvereinbarungen. Das grösste Konstrukt dieser Art ist die Schule Entfelden, aber auch Zusammenschlüsse wie die Feuerwehr “Entfelden-Muhen” zeigen, wie wichtig und erfolgreich solche Kooperationen sind. Um die künftigen Herausforderungen stemmen zu können, wird die Zusammenarbeit untereinander zunehmend an Wichtigkeit gewinnen. Es müssen zwingend Synergien genutzt werden, nicht zuletzt auch aus finanziellen Überlegungen.

Lucia, was braucht eine gesunde Gemeinde, auch für Menschen in fortgeschrittenem Alter? Im Alter braucht man manchmal etwas mehr Unterstützung, manchmal auch medizinische Pflege. Dieser Bedarf sollte für alle finanzierbar sein, weil sonst finanzieller Ruin oder, falls man dies seiner Familie nicht zumuten will, Unterversorgung und Verwahrlosung droht. Eine gesunde Gemeinde sollte über gute Alterswohnungen und ein starkes ambulantes Betreuungsnetz verfügen. Dieses sollte möglichst flexibel nach Bedarf eingesetzt werden. Generationenübergreifende Wohnformen sind oft noch Pilotprojekte, wenn sie gelingen, können sie aber Ressourcen nutzbar machen, die sonst brach liegen und auch der Einsamkeit entgegenwirken. Hier neue Wege zu gehen, fände ich sehr unterstützenswert.

Alfred, du warst vor deiner Zeit im Gemeinderat Präsident der FiKo und bist Finanzfachmann, was ist das Konzept der SP für eine nachhaltige Finanzpolitik in den Gemeinden?

Die mit Abstand grösste Aufgabe einer nachhaltigen kommunalen Finanzpolitik ist die Bewältigung der politischen und finanzwirtschaftlichen Herausforderungen des demografischen Wandels. Wenn eine stärkere Kongurenz zwischen Aufgaben-, Ausgaben- und Belastungsverantwortung hergestellt werden muss, sollte man den Einwohner*innen vermehrt die Möglichkeit geben, ihre Ideen einzubringen und zu diskutieren, wofür die Gemeinde ihre Gelder ausgeben soll. Das verlangt von der Verwaltung und vor allem von der Politik vor Ort auch den Mut, den Bürger*innen, die entsprechenden Belastungen transparent zu machen, die mit unterschiedlichen Ausgabewünschen verbunden sind. Von bürgerlicher Seite wird bei jeder Gelegenheit auf die angeblich schlechte finanzielle Lage unserer Gemeinde hingewiesen und dass in naher Zukunft mit einer markanten Steuerfusserhöhung zu rechnen sei. Ich sehe das ein wenig differenzierter. In den letzten 4 Jahren verringerte sich die langfristigen Darlehensschulden von 20 Millionen Franken um 4 Millionen Franken auf 16 Milionen Franken. Standortaktivität für Leute und Unternehmen wird durch eine gute Infrastruktur gegeben. So machen wir uns weiterhin stark für Investitionen, damit Unterentfelden für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet ist und den Bürger*innen eine hohe Lebensqualität bieten kann.

Was ist eure Vision für Unter- respektive Oberentfelden?

Lucia: Fiktiver Rückblick aus dem Jahr 2035: Unterentfelden, das Dorf am Südhang des Distelberges, ist dank dem Frühförderungsprogramm mit seinen bunten Projekten zur gegenseitigen Begegnung zum Familiendorf ausgezeichnet worden. Ausserdem hat Unterentfelden kräftig aufgerüstet und ist innert kürzester Zeit die Gemeinde mit der grössten prozentualen Flächendeckung von Photovoltaik geworden. Unterentfelden produziert sogar an fast allen Tagen mehr Strom, als es braucht. Die Verkehrsadern, welche die Landschaft zerschnitten, wurden reduziert, indem konsequent auf die Förderung von Langsamverkehr und ÖV gesetzt wurde. So wurden trotz einem Wachstum der Bevölkerung insgesamt weniger Teerflächen benötigt und das Ziel von 20% naturnahen Flächen konnte sogar übertroffen werden. Die Natur dankt: in Unterentfelden nimmt erstmals die Artenvielfalt wieder zu. Unterentfelden hat sich zur grünen Oase im Süden der Kantonshauptstadt entwickelt und ist ein Magnet für Naturliebhaber.

Petra:

Oberentfelden soll weiterhin eine attraktive Wohngemeinde mit einer hohen Lebensqualität, einer zeitgemässen Infrastruktur, einer guten Verkehrsanbindung und allen Schulstufen bleiben. Es sollen gute Rahmenbedingungen für die Freizeitgestaltung geschaffen werden. Das Vereins- und Kulturleben soll ausgebaut werden, damit das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter wachsen kann und sich die Einwohnerinnen und Einwohner mit unserem Dorf identifizieren. Die Inklusion der sozial Schwächeren soll durch gezielte Projekte weiter gefördert werden. Die Integration unserer ausländischen EinwohnerInnen soll vertieft werden.

Alfred:

– Unterentfelden hat eine hohe Wohn- und Lebensqualität.

– Unterentfelden nimmt sich sozialen Problemen an.

– Unterentfelden entwickelt sich massvoll und nachhaltig

– Unterentfelden wird als selbstbewusste, innovative und partnerschaftliche Gemeinde

wahrgenommen.

– Unterentfelden schafft Voraussetzungen und gute Rahmenbedingungen für Bildung, Kultur,

Freizeit und Sport.

– Unterentfelden besitzt eine zeitgemässe und zweckdienliche Infrastruktur.

Und warum sollen wir dafür gerade euch wählen?

Alfred: Ich arbeite für mehr Solidarität in unserer Gesellschaft. Ich setze mich ein für mehr Fairness. Die Menschen sind verschieden und werden in unterschiedlichste Umfelder hineingeboren. Doch sie sollen alle die gleichen Chancen erhalten. Andersdenkenden und Anderslebenden begegne ich mit Respekt: Das bin ich und dafür stehe ich ein.

Lucia: Ich möchte, dass wir eine lebenswerte Zukunft haben auf diesem Planeten. Die anstehenden Veränderungen gilt es auch in einer kleinen Gemeinde anzupacken. Wichtig ist mir, dass wir zusammen halten und solidarisch die anstehenden Aufgaben verteilen, sodass sie für alle tragbar sind. Nur gemeinsam kommen wir weiter. Wenn wir die Herausforderungen als eine Chance sehen, können wir viel erreichen. Gerne möchte ich dieser Gemeinde mein Engagement zur Verfügung stellen.

Petra: Ich stehe für eine soziale Politik ein. Die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation der sozial Schwächeren ist mir ein grosses Anliegen. Insbesondere die Integration in den Arbeitsmarkt sowie die Chancengleichheit bei der Beschulung und Berufsausbildung aller Kinder sowie die soziale Teilhabe sind für mich von grosser Bedeutung. Gerne möchte ich mich weiter dafür engagieren.

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