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Boswil: Jodlerclub «Echo vom Lindenberg» mit erfolgreichen Kirchenkonzerten in Bünzen und Boswil

Toni Rohrer
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Bild: Toni Rohrer

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(chm)

Welch eine Freude! – Nach zwei Jahren ohne Publikum durfte der Jodlerclub «Echo vom Lindenberg» (JC EvL) endlich wieder auftreten. Die zwei Kirchenkonzerte in Bünzen und Boswil waren ein voller Erfolg. An beiden Konzerten hat auch das «Chörli», Beinwil (Freiamt) mitgewirkt.

Vor einem halben Jahr hat sich der Jodlerclub «Echo vom Lindenberg», Boswil, aufgrund der damaligen Coronasituation entschieden, anstelle der Jodlerabende zwei Kirchenkonzerte durchzuführen. Die Vorfreude war gross, denn endlich war beim Proben wieder ein Ziel vor Augen. Als sich dann an beiden Konzerten die Kirchen fast füllten, wusste der JC EvL, dass das Konzept ankam und sie die Freiämter Freunde des Brauchtums mit der Konzert-Ausschreibung erreicht hatten.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem «Glogge-Jodel», der durch die «Wisibärger Jodler» bekannt wurde. Von drei Kircheneingängen schritten die «Glöckner» singend zum Altar, wunderschön für Auge und Ohr! – Einmal mehr schaffte es Stephan Schüpbach, musikalischer Leiter beider Gesangsformationen, ein sehr abwechslungsreiches und attraktives Konzert-Programm zusammenzustellen. Verschiedenste Stilrichtungen wurden zum Besten gegeben, nicht nur klassische Jodellieder, sondern auch ein traditionelles afrikanisches Lied, gepaart mit Jodel bis zu einem Lied, das zum Mundartrock gezählt werden darf. Das Chörli Beinwil wartete mit A -cappella-Arrangements von bekannten Liedern auf. Die Konzertbesucher durften auch freudig feststellen, dass es der Jodlerclub «Echo vom Lindenberg» Boswil in den letzten Jahren verstand, viele junge Sängerinnen und Sänger in seine Reihen zu ziehen.

Robert Bütler aus Kallern, besser bekannt als «Blueme-Röbi», führte humorvoll durch das Programm und gab zudem Gedichte und Weisheiten vom Dürrenäscher Bauerndichter Friedrich Walti (1933–2011) und vom Freiämter Schriftsteller und Mundartdichter Robert Stäger (1902–1981) zum Besten.

Die beiden Gesangsformationen, ob alleine oder zusammen, wussten vollauf zu begeistern und liessen sich vom grossartigen Publikum zusätzlich anspornen. Die «Standing Ovations» an beiden Konzerten gingen den Sängerinnen und Sängern sichtlich nahe.
Herzliche Gratulation – welch eine Freude!

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