jubla Trimbach
29,7 kg – Jubla Trimbach auf Sammeltour

Svenja Nowak
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Bild: Svenja Nowak
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(chm)

Nach einer monatelangen Sendepause haucht der Frühling der Jubla Trimbach wieder etwas neuen Wind in die Segel. Seit dem 1. März sind Gruppenstunden draussen wieder möglich. Es tut gut, sich endlich wiederzusehen und miteinander Faxen zu machen. Blöderweise ist der Frühling bisher nicht so warm, wie wir es gerne hätten und Programm draussen bei zehn Grad im Regen lässt sich auch nur halb gut planen.

Doch in der grauen Suppe gibt es einen kleinen Lichtblitz: das Projekt Eden vom Dachverband ASJV (Arbeitsgemeinschaft Solothurnischer Jugendverbände). Dieses setzt sich für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit ein. Bei diesen Projekten kann man als Verein mitmachen und wird dabei von ASJV finanziell unterstützt. Wir haben uns für das Thema Umweltschutz entschieden und unser Projekt war ganz einfach: Abfall einsammeln. Wegen Corona war es uns leider nicht möglich, uns an einem Tag einer grossen Aktion zu widmen. Darum haben wir das Projekt auf die verschiedenen Gruppenstunden aufgeteilt, die bei uns alters- und geschlechtergetrennt unter der Woche stattfinden. Das Ganze bekam noch einen kompetitiven Aspekt: Die Gruppe, die am meisten Abfall einsammelte, gewann einen saftigen Gruppengeld-Zustupf. Dieses Geld kann man dann für Süsses, einen Badi-Eintritt oder sonst was ausgeben. Also nichts wie los: Mit Greifzangen, Handschuhen und verschiedenen Abfallsäcken für eine saubere Abfalltrennung, machten sich die Gruppen (bei jedem Wetter) auf den Weg. Dabei teilten wir ganz Trimbach in verschiedene Sektoren auf, damit sich die Gruppen nicht gegenseitig den Abfall «wegkübeln». Am Schluss wurde der Abfall mit einer Gepäckwaage gewogen und die Siegergruppe auserkoren. Insgesamt 29,7 Kilo haben wir innerhalb dieser einen Woche gesammelt. Unglaublich. Die Siegergruppe hat dabei die anderen mit 9,3 Kilo um 4 Kilos und mehr abgehängt. Die Unmenge an Abfall einmal nicht nur am Strassenrand, sondern auch in Zahlen zu sehen, ist schon erschreckend. Was lernen wir daraus? Falls man keine Ideen für die Gruppenstunde hat, kann man einfach Abfall einsammeln gehen; es hat bestimmt was!

Und auch abgesehen von unserem Mini-Projekt, geht es in der Jubla wieder etwas runder zu und her als noch vor ein paar Monaten. Die Vorbereitungen aufs Lager laufen auf Hochtouren! Der Lagertrailer befindet sich auf unserer Instagram-Seite (@brjwtrimbach) und weitere Informationen, sowie die Anmeldung findet man auf unserer Webseite (www.jubla-trimbach.ch). Wer also im Sommer noch nichts vor hat und zwei Wochen voller Abenteuer in Graubünden mit uns verbringen will, ist herzlichst willkommen!

Bis bald im Wald, eure Jubla Trimbach.