Leserbeitrag
Neues Leben auf der Buchmatt

Der Verein Natur und Landschaft Schenkenbergertal pflanzt Birken

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Der Nebel ist dick, man sieht nicht weit. Nur schemenhaft erkennt man die Vereinsmitglieder - mehr als 20 Birken setzen sie entlang eines Weges auf der Buchmatt. Ursprünglich waren Eichen geplant. Doch da ihre Früchte Wildschweine anlocken könnten, einigte man sich mit dem Pächter auf Birken. Nicht viele Baumarten gedeihen in diesem feuchten Boden. Die Birken schmücken die Landschaft, und bieten auch Tierarten Lebensraum.

Mit dem Bagger werden Löcher gegraben und Pfosten eingeschlagen. Dann wird der Baum gepflanzt. Die Erde ist sehr lehmig und feucht, deshalb auch schwer. Tiefe Abdrücke der hier grasenden schottischen Hochlandrinder erschweren das Eingraben der Wurzeln. Der Baumstamm wird noch mit einem Schutz eingefasst und an den Pfosten befestigt. Und dann geht's zum nächsten Baum. Auch Jäger sind unterwegs; das Tröten und Rufen der Treiber schallt weit durch den undurchdringlichen Nebel. Sicherheitshalber wird zurückgehupt, man weiss ja nie!

Den Mittag verbringen die Helfer im Wald, eine heisse Suppe wird herbeigebracht, und wer will, brätelt eine Wurst. Später geht die Arbeit weiter, bis jede Birke sicher an ihrem Platz steht, und so künftig erfreuen kann, wer des Weges kommt.