Leserbeitrag
Mitreissende Hip Hop Show

Marcel Siegrist
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Der Bewegungsablauf ist genau einstudiert
Nach der Schlussszene folgt bereits die Entspannung
Die Uniformjacke des Feuerwehrmannes schleifte der Kleine am Boden nach

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Voll konzentriert stehen die Jugendlichen auf der Bühne in der TivoliMall. Einen Meter über Boden warten sie auf das Einsetzen der Musik. Und dann geht’s los: Stampfen, drehen, bücken, Arme und Beine in Bewegung, alles klappt gemäss einstudierter Choreografie.

Staunend verfolgt das Publikum die rasante Darbietung der jungen Leute. Der Sound dröhnt, die Füsse stampfen. Die Nervosität legt sich mit jedem Schritt, die Bewegungen sind fliessend, die Gesichter entspannen sich. Und dann zählt nur noch eins: die Musik, der Tanz, die Choreografie. Die Leute umringen die Bühne, lassen sich nichts entgehen, sie feuern an und applaudieren. „Endlich geht es los. Meine Enkelin hat zu Hause wie verrückt geübt“, sagt eine sichtlich stolze Grossmutter.
In nur zehn Stunden Vorbereitungszeit ist es dem Choreografen Curtis Burger gelungen, die Jugendlichen für einen nahezu perfekten Bühnenauftritt fit zu machen. Er, der schon mit Stars wie Michael Jackson, den Backstreet Boys, Justin Timberlake oder Britney Spears auf der Bühne gestanden ist, weiss auch mit jungen Leuten umzugehen und sie zu Bestleistungen anzutreiben. Für eine Show wie er sie mit DJ BoBo einstudiert, braucht es natürlich viel mehr. Aber das war diesmal nicht das Ziel. Das Shoppi Tivoli hat im Rahmen des Kinder-Sommerplausch ein Zusatzprogramm für 11- bis 15-Jährige angeboten. Gegen 30 Jugendliche haben ihre Chance gepackt und beim Hip Hop Tanzworkshop mitgemacht. Das Resultat ihres Trainings haben sie in zwei Gruppen je zweimal in einer profimässigen Bühnenshow vor zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer in der TivoliMall präsentiert.

Abenteuer für Daheimgebliebene

Während des dreiwöchigen Kinder-Sommerplausch im Einkaufscenter Shoppi Tivoli sind die daheim gebliebenen Mädchen und Buben voll auf ihre Rechnung gekommen. Sie haben das Leben der Bienen kennengelernt, aus einem Wildschweinzahn eine Kette gebastelt und sich mit einem echten Fuchsfell um die Schultern fotografieren lassen. Grossen Spass hatten sie beim Wasser spritzen aus dem grossen Feuerwehrschlauch, gut geschützt von den Uniformjacken und Helmen der Feuerwehrmänner. Von der Drehleiter auf dem roten Auto liessen sie sich in schwindelerregende Höhen tragen, sie liessen die Sirene heulen und erhielten von den Fachleuten Antworten auf alle ihre Fragen rund um die Feuerwehr. Die Aufmerksamkeit der Kinder galt auch den in durchsichtigen Dosen gefangenen Tieren aus dem Waldboden. Mit der Lupe betrachtet wuchsen die winzigen Fliegenlarven zu Würmern. Verschiedene Schneckenarten, Spinnen und Ameisen weckten ihr Interesse. Die Lieblinge waren eindeutig zwei Moorfrösche, die mit Wassertropfen aus ihrem Versteck unter Erde und Laub gelockt werden konnten. (BG/STM)