Leserbeitrag
Mitgliederversammlung der SP Limmattal

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Ist wohnen in Dietikon bezahlbar?

Am 9.November fand die Mitgliedervesammlung der SP Dietikon mittels Zoom-Meeting statt. Beteiligt haben sich 18 GenossInnen. Zum ersten Traktandum hielt Louisa Bühler vom Initiativ-Komitee "Kriegsgeschäfts-Initiative" ein bemerkenswertes Referat. Die Initiative will nicht mehr, dass Kriegsmaterial mit Schweizer Geld finanziert wird. Ueber 150 Kriege haben verursacht, dass beinahe 100 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Beschämend ist, dass die Schweiz auf dem 1.Patz der Investoren für Kriegsmaterial und Munition ist. Allein die Bank UBS investierte 2019 für 999 Millionen US-Dollar, die Pensionskassen der Schweiz gesamthaft vier Millionen Franken. Wenn wir Ja sagen zur Initiative, fliesst kein Geld mehr für die Kriege dieser Welt!

Das zweite Traktandum befasste sich mit der Initiative "Dietikonbezahlbar", vorgestellt von dessen Initiant Gemeinderat von Dietikon, Philipp Sanchez. Entgegen der Erwartungen war es gar nicht so einfach die erforderlichen 600 Unterschriften für die Initative zusammenzubringen. Es fragt sich nun,wie sich die Stadt Dietikon (Stadtrat) zu mehr gemeinnützigem Wohnraum stellt. Gesucht sind doch vor allem gute Steuerzahler. Stadtrat Anton Kiwic gab zu bedenken, dass ohne einen gewissen Druck der Bevölkerung nicht viel zu bewegen sei. Sanchez ist jedoch überzeugt, dass die StimmbürgerInnen mitmachen werden.

Mitteilungen und Anfragen

Markus Bärtschiger, Verwaltungsratspräsident des Spital Limmattal, gab bekannt, dass das Spital eine Erweiterung plane. Das Altersheim Sandbühl das ganz in der Nähe des Spital liegt, soll abgerissen werden. An dessen Stelle soll der Erweiterungsbau entstehen, der 2026 eröffnet werden wird. Mehrere Redner bemängelten die grosse Unordnung rund um den Bahnhof Glanzenberg. Für mehr Ordnung zu sorgen sei jedoch Sache der Gemeinde Dietikon. Die SP-Ortspartei Schlieren gehört offiziell nicht zur SP Limmattal. Dies wird allgemein nicht als optimal empfunden. Die beiden Co-Präsidenten Martin Steiner und Samuel Wenk dankten den Mitwirkenden des Zoom-Meetings für die rege Diskussion.

Max Bürgis