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Mit allen Sinnen auf Wanderschaft

Verena Schmidtke
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NATüЯZüG Barfuss unterwegs auf einem Abschnitt des Sinnenpfades.JPG
NATüЯZüG erkundet den Volg Sinnespfad.JPG
NATüЯZüG Was gibt es da zu hören auf dem Volg Sinnespfad.JPG

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Am Samstagmorgen kurz nach neun Uhr ging die Jugendnaturschutzgruppe NATüЯZüG aus Samenstorf gut ausgerüstet mit festem Schuhwerk und Proviant auf Wanderschaft. Die Wanderung begleiteten Claudia Erni und Judith Bütler, zwei der Leiterinnen der Jugendgruppe, sowie Ramona Bütler. Die Idee zum Ausflugsziel ergab sich auf einer Schulung, erzählt Judith Bütler. An sich gehören 30 Kinder zu NATüЯZüG, allerdings konnten einige wegen anderer Termine und Krankheit nicht am Ausflug teilnehmen, berichtet sie weiter.

Zunächst fuhr die Gruppe, bestehend aus 16 Kindern von Klasse zwei bis fünf, mit dem öV Richtung Fricktal, ab Gipf-Oberfrick ging es zu Fuss weiter, nämlich zum Volg Sinnespfad.

Dort war dann die Aufgabe, an acht Stationen Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Aus organisatorischen Gründen begann die Gruppe mit der letzten Station „Duftproben“ zuerst. Neugierig erschnupperten die Kinder verschiedene Gerüche, und versuchten diese dann zuzuordnen. Zu riechen gab es neben Himbeere und Pfefferminze auch einen Steinmarder, dessen Duft allerdings für allgemeines Naserümpfen sorgte. An anderen Stationen wie „Auf Umwegen“ galt es den Orientierungssinn zu testen, und in einem Irrgarten den richtigen Weg zu finden. Um das Gehör ging es bei „Ganz Ohr“, dort konnte die Jugendgruppe mit Hörtrichtern, weit entfernte Geräusche hören, oder selbst Geräusche erzeugen. Zur weiteren Erklärung, stand an jedem Posten eine Tafel mit wissenswerten Informationen.

Besonders gut kamen bei den Kindern Stationen an, bei denen Wasser im Spiel war. „Blaues Wunder“ lud dazu ein, Wasser über verschiedene Kanäle, Becken und Wasserräder zu leiten, um zu schauen, welche Kraft dahinter stecken kann. Eifrig machten sich alle daran, die Wasserräder in Bewegung zu setzen und einige mochten sich kaum trennen. Bei „Über Stock und Stein“ sollte der Tastsinn der Hände und Füsse aktiviert werden. Mit viel Begeisterung erkundeten die Mädchen und Jungen barfuss auf einem Pfad die verschiedenen Beläge, dazu gehörte eben auch ein kleiner Bachlauf, der trotz seiner Kälte eine grosse Anziehungskraft ausübte.

Von den Leiterinnen gut durchgeplant blieb genügend Zeit, den Sinnespfad ausführlich zu erkunden und zwischendurch eine Mittagspause einzulegen. Nach der Station „Weitblick“, wo verschiedene, urtümliche Fernrohre einen Ausblick in die Region ermöglichten, verabschiedete sich die Jugendgruppe vom Sinnespfad. Die Kinder waren sich einig: „Das war ein toller Ausflug“.

In Sarmenstorf erwarteten Heidi Stocker, eine weitere Leiterin des NATüЯZüG, und die Eltern die Ausflügler schon beim Weidenhaus, wo alles für ein gemütliches Grillfest vorbereitet war.

Verena Schmidtke

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