Leserbeitrag
Ministrantenlager Nussbaumen

Ursula Spinnler
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Bilder zum Leserbeitrag

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Ministrant sein bedeutet nicht nur, am Sonntag in der Kirche zu dienen. Bei den Ministranten wird auch die Gemeinschaft gepflegt. Dazu gehört einmal jährlich ein kurzes Lager. Diesmal ging es über das vergangene Wochenende ins Wallis, genauer gesagt ins Lötschental. Schon der Auto-Verlad durch den Lötschberg war für viele ein Erlebnis. In Blatten im Lötschental wohnten sie im Burgerhaus. Am Samstag wanderten sie einen Teil des Lötschentaler Höhenwegs. Im eiskalten Schwarzsee konnte jeder seinen Mut unter Beweis stellen. Bis zum Schluss hatten es fast alle geschafft, einen kurzen Abtaucher oder sogar einen Schwumm zu wagen. Am Sonntag besuchten sie die imposante Felsenkirche von Raron. Diese Kirche, in der Grösse vergleichbar mit derjenigen der Pfarrei Nussbaumen, ist komplett unterirdisch gebaut. Die einen Ministranten würden diese Kirche sofort gegen die ihrige tauschen, andere fanden doch, das Tageslicht sei auch ein wichtiges Element der Ambiente in einem Gottesdienst. Auf der Weiterfahrt besuchten sie die Abteikirche von St. Maurice, der Obersiggenthaler Partnergemeinde im Wallis, sowie die Höhle "Grotte aux Fées". Als Abschluss des Weekends machten die Ministranten einen Abstecher ins "Maison Cailler", wo sie erfahren haben, wie die Kakaobohne von Brasilien nach Europa gekommen ist und wieso man im abgelegenen Broc im Kanton Fribourg eine Schokoladenfabrik gebaut hat. Die Degustation der feinen Schoggi sowie das anschliessende Bummeln durch den riesigen Verkaufsladen liessen die Herzen noch einmal höher schlagen. Müde, aber glücklich von den vielen Eindrücken, kehrten die Ministranten am Sonntagabend wohlbehalten nach Nussbaumen zurück.
Ursi Spinnler

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