Leserbeitrag
Märchen einmal anders am UHA von JW/BR St. Anton

Irene Muntwyler
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Unterhaltungsabend von Jungwacht und Blauring St. Anton Keine Mühe gespart. Die Dekoration war zauberhaft.
Unterhaltungsabend von Jungwacht und Blauring St. Anton Märchen einmal anders: Drei Gretel suchen ohne Hänsel den Heimweg.
Unterhaltungsabend von Jungwacht und Blauring St. Anton Die Jüngsten verteilen Popcorn.
Unterhaltungsabend von Jungwacht und Blauring St. Anton Grosser Andrang beim Restaurant- und Barbetrieb.

Es ist ein spezielles Jahr für Jungwacht und Blauring St. Anton Wettingen. Nach dreijähriger Pause fand wieder ein Unterhaltungsabend statt. Am selber geschriebenen Theater nahm die ganze Schar mit über 100 Personen teil. Unter dem Motto „Eingeschneit“ genossen die Zuschauer in drei Aufführungen eine Reihe von Märchen, welche modern umgeschrieben und kreativ dargestellt wurden.

An Mühe und Einsatz wurde im Leitungsteam nicht gespart. Die aufwändige Dekoration lud bereits vor dem Theater in eine Traumwelt ein. Vom leichten Schneefall an der Decke berieselt, fand man den Weg am Wunschbrunnen vorbei zum Lebkuchenhaus. Empfangen wurden die Zuschauer dann von einer hauseigenen Ländler-Band.

In der Folge wurde die Geschichte vom einsamen Hüttenwart Heiri erzählt, welcher aufgrund eines Schneesturms von einer Waldforscherin und einem verlaufenen Ehepaar Besuch erhielt. Was dann geschah war zauberhaft – wie im Märchen. Nachdem das Rumpelstilzli via Instagram auf die Gefahren des Internet-Gebrauchs aufmerksam machte, suchte das Dreifache Gretel ohne ihren Hänsel den Weg aus dem Lebkuchenhaus der bösen Hexe.

Auf den gestiefelten Kater, der in der Vorstellung als Liebes-Kuppler fungierte, folgte das Aschenputtel, welches sich dank Putzvideos auf ihrem Youtube-Kanal das Herz des Bachelors und den passenden Schuh erkämpfen konnte. Natürlich durfte auch der Froschkönig nicht fehlen. Vor dem Schlusspunkt wurde schliesslich das Rapunzel vom Hipster-Dean befreit.

So blieb auch das Happy End für den einsamen Hüttenwart nicht aus. Dank einem 1.-Hilfe-Refresher rettete Heiri das bewusstlose Schneewittchen, welches in eine Welt ohne Wlan vertrieben wurde und sich vor dem Biss in den giftigen Apfel mit CrossFit in Form hielt. Letztlich verlobten sich die beiden beim Sonnenuntergang.

„Wir sind froh, dass alles so gut geklappt hat“, meint Valentin Egloff, Mitglied des vierköpfigen OK-Teams. „Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten. Das freut uns sehr“, fügt er an. Zufrieden kann die Schar auch mit der Zuschauerzahl und dem Restaurant- und Bar-Betrieb sein. Zum Schluss wurden die Schauspielerinnen und Schauspieler unter tosendem Applaus verabschiedet. Und wenn sie nicht gestorben sind, so spielen sie noch heute. (lmu)

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