Leserbeitrag
Madgemer Bierschnägge in Saas Fee

Fabienne Schmid
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Seit September proben wir Magdemer Bierschnägge nun schon für die kommende Fasnacht und spätestens seit dem Probeweekend in Bärau Ende Oktober sind alle wieder mit dem Vorfasnachtsfieber infiziert!

Wie jedes Jahr ist die Probezeit wieder sehr intensiv. Neue Lieder müssen geübt und alte wieder aufgefrischt werden, immer mit dem Ziel vor Augen und im Ohr an der Fasnacht möglichst gute Auftritte zeigen zu können. Dieses Jahr galt es für uns dieses Ziel schon vor dem eigentlichen Startschuss umsetzen zu können. Am 5./6. Januar stand bei uns ein Wochenende in Saas Fee auf dem Programm. In aller Früh am Samstagmorgen machten wir uns auf den Weg Richtung Wallis. Die Freude war riesig, konnten wir alle so auch das erste Mal unser neues Kostüm anziehen, auf welches wir besonders stolz sind und mit Fell an Handgelenk, Beinen und Kapuze hatten wir auch keine Bedenken die Minusgrade in den Bergen nicht unbeschadet überstehen zu können. Nachdem wir das Nebelmeer im Mittelland hinter uns gelassen hatten, erwartete uns schönes Wetter in der Höhe. In Saas Grund legten wir dann einen Mittagsstop ein, welchen wir zum Mittagessen nutzten und auch gleich alle Mitglieder das erste Mal ``airbrushten``. Mit der Farbe im Gesicht stieg die Vorfreude dann schon merklich, es fühlte sich nun doch immer mehr nach Fasnachtsweekend an und das Kribbeln in uns stieg im Minutentakt. In Saas Fee angekommen wurden wir bereits von Mitgliedern der einheimischen Guggenmusik empfangen und nach dem Beziehen der Unterkunft konnte es dann wirklich losgehen. In zahlreichen Aprèsskibeizli und Pubs durften wir unser Können zum Besten geben. Wir spielten und feierten uns durch den Tag und waren auf den Auftritt und das Fest am Abend gespannt. Nach einem Umzug durch das Bergdorf trafen wir uns dann in der Turnhalle mit anderen Guggenmusiken und liessen den Abend bis in die tiefe Nacht hinein ausklingen. Der Sonntag lief dann unter dem Motto: Der Berg ruft! Mit unseren Instrumenten machten wir uns mit der Gondel auf den Berg zu erobern. Auf 2500 Metern gaben wir sogar noch ein kleines Konzert. Die Luft war allerdings dünn, die Lungen uns Arme bald erschöpft, man hatte Hunger! Auf 3500 Metern im Drehrestaurant konnten wir dann bei herrlicher Aussicht, aber sehr stürmischem Wetter zu Mittag essen und unser gemeinsames Wochenende ausklingen lassen. Müde, aber mit tollen Erinnerungen im Gepäck, machten wir uns dann wieder auf den Heimweg und im Car war allen klar, dies war ein perfekter Startschuss für unsere Fasnachtssaison; die Vorfreude hat nun jeden fest im Griff, wir sind mehr als bereit!

Wir Schnägge würden uns freuen Euch am 16. Februar bei uns im Gemeindesaal begrüssen zu dürfen und an unserem Cherusball nocheinmal kräftig feiern zu können!

Rebecca Intlekofer

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