Leserbeitrag
Kirchenchor Wohlenschwil-Mägenwil

Nelly Oldani
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Markus Vögtlin

Generalversammlung 11. Januar 2014 im Restaurant Linde in Fislisbach.

Die Versammlung stand im Zeichen des Wechsels des Präsidiums, einer kleinen Rochade im Vorstand und anderen Mutationen: Nach 4 Jahren eindrücklicher, engagierter Arbeit als Präsidentin gab Mathilde Schuppisser den Stab weiter an Myrta Furrer, die natürlich einstimmig gewählt worden war, Josef Oldani trat nach 30 (!) Jahren als Vizepräsident zurück, Jacqueline Zürcher wurde neu als Aktuarin gewählt, und Nelly Oldani (bisher) stellt sich neu als Vizepräsidentin zur Verfügung. Lydia Bärtschi führt weiterhin die Kasse. Peter Stadelmann (auch Fähnrich) und neu Annette Grimm sind Kassarevisoren. Präsidentin und Chorleiterin blickten zurück auf ein sehr aktives Jahr, ein Jahr der Jubiläen: 30 Jahre Chorleitung Elisabeth Fischer und Margrit Fischer (ohne ihre grosse Mitarbeit wäre ihr die Probenarbeit unmöglich), 35 Jahre Jugendchor, viele Gottesdienste, viele vereinsinterne Feiern und herzliche Aufmerksamkeiten und - sicher der Höhepunkt – auf das glanzvolle Adventskonzert. Elisabeth Fischer erzählte in sehr persönlichen Worten von ihrem Bestreben, jeweils ein klar aufgebautes Programm zusammenzustellen, das allen Beteiligten und vor allem der Sache - eine vorweihnachtliche Feier darzubieten - gerecht wird. 2 langjährige Mitglieder haben sich entschlossen, vom ‚Aktivdienst‘ ins Grüppchen der Altmitglieder überzutreten: Pia Perini und Rosemarie Zumsteg, beide nach 35 Jahren aktivem Singen! Beide Frauen erwiesen ‚ihrem Chor‘ eine grossartige Treue; sie waren den Aufgaben des Chors und seinen Mitgliedern stets aufs Ehrlichste verbunden, die Pflege der Gemeinschaft war ihnen sehr wichtig. Die Präsidentin verabschiedete sie herzlich und sprach den Wunsch aus, dass beide weiterhin an festlichen und fröhlichen Anlässen teilnehmen werden und so mit dem Chor freundschaftlich verbunden bleiben werden. Christine Müller erklärte ihren Austritt aus dem Chor. Die Präsidentin bedankte sich bei ihr für 26 Jahre Mitgliedschaft, davor schon Jahre im Jugendchor und während 4 Jahren auch Präsidentin, und erwähnte, dass der Kirchenchor ihren strahlenden Sopran im Tutti und solistisch geniessen durfte, und wünschte ihr einen erfolgreichen Abschluss des Musikstudiums. Lydia Bärtschi wurde für 30 Jahre sehr aktive Mitgliedschaft geehrt, davon 15 Jahre Mitarbeit im Vorstand als äusserst zuverlässige, exakte Kassierin und (zusammen mit ihrer Schwester Brigitte) auch als Bibliothekarin. Der Chor bedankte sich bei ihr mit einem Blumenstrauss und einem Geschenkgutschein. Sogar seit 35 Jahren ist Giancarlo Oldani ein goldener Wert im Tenorregister – im Alter von 17 Jahren war er dem Verein beigetreten; die Präsidentin bedankte sich bei ihm (leider in Abwesenheit) ebenso herzlich. Bei der Verabschiedung von Josef Oldani zitierte die Präsidentin schmunzelnd seine Aussage, wonach er es in allen seinen Ämtern immer nur bis zum Vize gebracht habe, darüber aber nie unglücklich war. Seine Flexibilität, Hilfsbereitschaft, Übernahme von Aufträgen ad hoc und Mitarbeit überall wo nötig hätten aus ihm einen guten Vizepräsidenten gemacht. Sie dankte ihm im Namen des Chores herzlich für dieses lange Engagement. Zum Ende ihrer Amtsjahre erklärte Thildi Schuppisser, dass sie mit zwei lachenden Augen zurücktrete ins sogenannte Fussvolk: sie dürfe weiter singen und feiern mit dem Chor ohne jegliche präsidiale Verantwortung, im Wissen, dass der Vorstand in der neuen Zusammensetzung kraftvoll und zielsicher das Ruder in die Hand nehmen wird. Seppi Oldani hatte sie herzlich verabschiedet, mit Bedauern allerdings, aber mit Verständnis für ihre Gründe. Sie habe stets sehr hohe Ansprüche an sich gestellt, alles mit Liebe erledigt, ihre offiziellen Aufgaben würdig wahrgenommen – kurz: sie war das Herz des Chores. Mit Blumen, einem liebevoll ausgesuchten Geschenk und grossem Applaus dankte ihr der Chor herzlich. Mit dem feinen Nachtessen, guten Gesprächen und ein paar altbekannten Weisen ging die eindrückliche Generalversammlung in fröhlicher Stimmung zu Ende. Wohlenschwil, 20. Januar 2014 no

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