Leserbeitrag
Kirchenchor Winznau in Obwalden

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Eine Sängerin erzählt:

Am 5.September 2020 fuhren 16 Chormitglieder nach Olten, um drei weitere Teilnehmende mitzunehmen. Es ging in Richtung Willisau. Beim ersten Halt konnte ein Unfall auf dem Parkplatz dank unseres Schutzengels vermieden werden. Wir gingen in die Altstadt und tranken Kaffee, assen Gipfeli und Willisauringli. Eine kleine Runde in der Stadt, einen Besuch in die nah gelegene Kirche und schon waren wir über die spannende Geschichte der Heiligblut-Kapelle bestens informiert. Fränzi zeigte Orte, wo sie gewohnt hatte und erzählte furchterregende Geschichten der Region... Nun fuhren wir über den Glaubenberg nach Sachseln und dann auf die Älggialp. Einen Alpabzug mit geschmückten Kühen, Pferd und einer Bauernfamilie in Tracht entdeckten wir unterwegs. Jeder, der einen Fotoapparat bei sich hatte, verewigte die Szene.

Auf schmalen und steilen Strassen ging’s nun auf die Hochalp. Kompliment an unsere Chauffeuse Käthi: sie behieltet Ruhe und Professionalität.

Erleichtert und zufrieden trafen alle – drei legten die letzte Etappe als Wanderer zurück - im Restaurant ein. Wir tranken und assen, damit wir unsere Energie wieder auftanken konnten! Feine Älplermagronen mit Apfelmus standen auf dem Menü. Danach marschierten wir in die «Mitte der Schweiz». Jeder entdeckte mit Händen und Füssen ein Stück der Schweiz. Einen Gottesdienst auf der Alp mit Musik, Gebet, und Stille stand jetzt auf dem Programm. Nach einem Gruppenfoto fuhren wir ins Flüeli. Alle konnten sich ein wenig im Zimmer erholen und erfrischen. Ein Apéro auf der Terrasse, ein paar Witze, und ein feines Abendessen erwartete uns. Zur Unterhaltung sangen wir Lieder begleitet von unserer Präsidentin und unserem Dirigenten. Nach ein paar Drinks, Kaffee, Dessert gingen wir ins Bett.

Der zweite Tag fing mit Kaffee, Croissant und einem vielfältigen Buffet an. Anschliessend durften wir die Geschichte von Niklaus von Flüe im Museum in Sachseln hören. Es war interessant und ist sehr empfehlenswert.

Weiter ging es in Richtung Flüeli-Ranft. Einige Chormitglieder gingen zum Geburts- und Wohnhaus von Niklaus von Flüe, die anderen besuchten den Ranft. Seine kleine Zelle war sehr schmal, sehr klein und sehr dunkel. Nicht alle konnten aufrecht stehen.

Ein gediegenes Essen im Pax Montana und eine wunderschöne Aussicht auf den Sarnensee belohnte uns. Nach erfolgreich bestandenen «Corona-Tests» fuhren wir Richtung See. Masken anziehen und einsteigen. Grossvater Käpt’n Franz samt Enkel empfingen uns. Georges löste das Quiz mit Bravour. Die einstündige Fahrt mit Kaffee, Kuchen, Lachen und Gesprächen ging im Flug vorbei.

Ein letzter Halt im Restaurant zur Schlacht in Sempach stillte unseren letzten Durst und Hunger. Wir kamen beschenkt mit schönen Erinnerungen, Erlebnissen, gestärkt mit Lachanfällen und frohem Zusammensein pünktlich in Winznau an.

Ein herzliches Dankeschön an Käthi, unsere Chauffeuse, an Therese und Fränzi, unsere Organisatorinnen, an alle, die mitreisten und alle, die uns in Gedanken begleiteten.

Pauline Tribuzio